Sparer werden besser geschützt

Die gesetzliche Einlagensicherung soll in Deutschland in der nächsten Zeit schrittweise angehoben und mit besseren Konditionen versehen werden.

Wie der Bundestag beschlossen hat, wird der bei einer Bankenpleite gesetzlich abgesicherte Anlagebetrag deutlich erhöht. Ab Juli soll die derzeit noch bei 20.000 Euro angesiedelte Obergrenze zunächst 50.000 Euro betragen, ab Januar 2011 dann 100.000 Euro. Außerdem wird der Prozentsatz des von der Entschädigungseinrichtung deutscher Banken (EdB) zurückerstatteten Anlagegeldes von 90 auf die vollen 100 Prozent korrigiert werden. Somit wird die zehnprozentige Eigenbeteiligung der betroffenen Bankkunden vollständig negiert. Auch soll die Rückzahlung schneller als in den bisher gültigen drei Monaten vonstatten gehen.

Mit diesen Maßnahmen werden unter anderem Girokontobesitzer sowie vor allem auch Tages- und Festgeldanleger merklich gestärkt. Darüber hinaus zieht Deutschland dann mit andern Staaten wie den Niederlanden oder Italien gleich, bei denen eine 100.000-Euro-Einlagensicherung schon seit längerem vom Staat garantiert wird.

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