Mit dem Girokonto im Dispo – warum ein Kredit helfen kann

Jeder hat heutzutage ein Girokonto, auf das Gehalt oder Arbeitslohn überwiesen werden. Bei geregeltem Geldeingang tendieren Banken dazu, dem Kontoinhaber einen Dispo (Überziehungskredit) anzubieten. Damit verfügt der Kontoinhaber über mehr Möglichkeiten und braucht, so die Bank, sich nicht extra um einen Kredit zu bemühen. Das Volumen des Dispo Kredits beträgt zumeist 1-2 Monatsgehälter. „Alles wunderbar“, denken sich viele Bankkunden und willigen gerne in das Angebot ein. Was die meisten übersehen, ist die Höhe der bei Inanspruchnahme des Dispos fälligen Zinsen. Die liegen deutlich über dem Zinsniveau für einen normalen Privatkredit und schmälern somit die Freude an der zusätzlichen Liquidität.

Vergleich des Zinsniveaus von Dispo und Normalkredit:

Die von den Banken geforderten Zinsen für einen Dispo liegen derzeit zwischen 9% und 12%, teilweise auch darüber und sind damit deutlich höher als die Zinsen für einen privaten Kredit (siehe auch den Sofortkredit von smava) verlangten Beträge. Ein Privatkredit kostet durchschnittlich um die 4% und ist somit deutlich günstiger für den Kreditnehmer. Dafür ist jedoch eine gute Bonität erforderlich, das heißt, es sollten keine negativen Schufa-Einträge bestehen.

Was kann ein Kontoinhaber tun, wenn sein Girokonto in den Miesen ist?

Zwei Wege führen aus der Misere und reduzieren die monatlichen Aufwendungen. Zum Ersten ist ein schneller Ausgleich auf dem Girokonto die beste Möglichkeit, die Ausgaben zu reduzieren. Sollte der Kontoinhaber nicht über das nötige Bargeld verfügen, ist eine Umschuldung der Dispo-Zinsen die zweite Option. Es sollte bei der Bank ein Privatkredit in der entsprechenden Höhe aufgenommen werden, der dann zum Ausgleich auf das Girokonto einbezahlt wird. Somit entfallen die hohen Dispo Zinsen und man hat für Notfälle wieder weiteren Spielraum. Kredit ist nicht gleich Kredit, die Höhe der Zinsen spielt dabei eine wichtige Rolle.

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