N26 – die Digitalbank

Informiert man sich über die Digitalbank N26 findet man die Beschreibung: „einfach, transparent und frei von versteckten Gebühren“. Mit dieser Kampfansagt versucht die Internet-Bank vor allem bei seinem jüngeren Publikum zu punkten, das im Allgemeinen wenig Interesse beim Thema Geldanlagen und Finanzen an den Tag legt.

 

Das Angebot der N26

ProduktDetail
N26 Girokonto-kostenlos
-Online Banking per Smartphone
-3D Secure Verfahren
-Kartensperrservice
-Geld senden mit MoneyBeam
N26 Black-Girokonto inkl. Mastercard Black
-Reiseversicherung
-kostenlos Geld abheben im Ausland
-weltweit Gebührenfreie Nutzung der Mastercard
N26 Metal-individuelle Mastercard aus Metall
-inkl. Reiseversicherung
N26 Business-kostenloses Geschäftskonto
-kostenlose Business Mastercard
-Cashback Programm
-3D Secure Verfahren
N26 Business Black-Mastercard für Freiberufler
-inkl. Reiseversicherung
-Cashback auf Einkäufe mit der Mastercard
-keine prozentualen Gebühren auf Fremdwährungen
N26 Invest-Auswahlmöglichkeit aus 3 Portfolios
-Jederzeit Investieren und Verkaufen
-Automatisierung der Investitionen
N26 Kredit-Kreditsumme von 1.000€ bis 25.000€
-direkt in der App anfragbar
-Kreditlaufzeiten zwischen 6 und 60 Monaten
-monatliche Rückzahlungen ab 18€
-automatische Ratenzahlung direkt in der N26 App
N26 Dispokredit-bis zu 1.000€ Überziehungsrahmen für Neukunden und für bestehende Kunden bis zu 10.000€
-Sollzins von 8,9% pro Jahr

 

Zur Historie von N26

Die Chance stehen gut, dass das Unternehmen zum „Jugendversteher“ wird, denn gegründet wurde das Kreditinstitut erst 2013 mit der Firma Papayer GmbH als FinTech-Start-up von den beiden Wienern Valentin Stalf und Maximilian Tayenthal. Zunächst einmal wurde der Start allerdings lediglich in Österreich und in Deutschland vollzogen.
Ende des Jahres 2015 wurden die Länder Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Slowakei und Spanien nachgezogen. Im Juli 2016 wurde die Umfirmierung vollzogen und die Number26 wurde zur N26.
Da die mobile Bank auf herkömmliche IT Systeme und offline Filialnetz verzichten, war es möglich aufwändige Kosten einzusparen. Hinzu kam eine grundsätzlich schlankere Organisationsstruktur, die eine signifikante Kostenersparnis – auch für den Endkunden bedeutete.

Zu den Fintech-Kooperationspartnern gehören unter anderem: Partner wie TransferWise
(Fremdwährungsüberweisungen), WeltSparen (Sparen), Clark und Allianz (Versicherungen) und auxmoney (Verbraucherkredit). Das Geld der Kunden ist über die deutsche Einlagensicherung geschützt.

 

Der letzte Wurf: N26 Business Black

Mit dem N26 Business Black brachte die Digitalbank im September 2018 ein Premium-Konto für Freiberufler und Selbstständige auf den Markt.
Im Fokus dieses Produkts stehen Sicherheit und Komfort während einer Dienstreise. Darunter zählen:

  • ein umfangreiches Reiseversicherungspaket
  • Handy-Diebstahlversicherung
  • Bargeldschutz
  • Wareneinkaufsversicherung
  • Erstattung der Mietwagen-Selbstbeteiligung
  • weltweit gebührenfreies Abhebungen in Fremdwährungen
  • N26 Business Black Konto
  • Mastercard im charakteristischen N26 Design

 

Für wen ist das N26 Konto geeignet?

Ok, erst einmal keine Überraschung – für die Eröffnung des Kontos muss Mann oder Frau mindestens 18 Jahre alt sein und in einem der Vermarktungsländer der N26 leben. Soweit so gut! „Problematischer“ wird es für einige bei der folgenden Grundvoraussetzung: Der Konto-Eröffner benötigt eine Smartphone, das kompatibel ist für die N26-App. Eine gewisse Affinität zu Smartphones und Mobile-Spielerei gehört also dazu!
Kunden können zwar auch das Konto ohne Handy nutzen, allerdings können nicht alle Services über den Browser des Desktops in vollem Umfang genutzt werden.
Das Smartphone ist beispielsweise notwendig, um:

  • die Anmeldung bei N26 abzuschließen
  • Überweisungen zu tätigen
  • Daueraufträge zu bestätigen

Also: Das erste To Do wäre, der Check des Smartphones. Funktionier überhaupt die App und kann das Konto in allen Bereichen und vollem Umfang genutzt werden!
Im Umkehrschluss bedeutet das aber auch: Ist das Handy weg, muss schnell gehandelt werden! Das Smartphone dient zur Authentifizierung und daher ist das Konto bei Verlust nicht mehr erreichbar. Aber bevor eine neues Handy Ersatz schaffen kann, muss das alte „entknüpft“ werden. Dies kann nur der Kundenservice der N26.
Als Absicherung des Kontos gilt:

  • Nur ein Smartphone hat Zugriff auf ein Konto
  • Die App besitzt ein Passwort
  • Für jede Überweisung muss ein PIN eingegeben werden
  • Auch das Handy immer zusätzlich mit einem PIN sichern

 

Was kann die N26-App?

Mit Hilfe der App, das bedeutet über das Smartphone, lassen sich folgende Vorgänge vornehmen:

  • Online-Zahlungen
  • Bargeld-Abhebungen
  • Limits Änderungen
  • Karten sperren
  • Erhalt von Push-Benachrichtigungen in Echtzeit
  • Kategorisieren von Transaktionen für einen besseren Überblick
  • Erstellung eigener Statistiken
  • Bestätigung der Zahlungen über Push-TAN

Welche Kosten fallen für das N26 Konto an?

Die gute Nachricht zuerst: Kostenfrei sind sowohl

  • Kontoführungsgebühr
  • Die Maestro-Karte / MasterCard
  • Kartenzahlungen
  • Kartenzahlung in Fremdwährung

Allerdings ist hier auch schon Schluss mit den kostenfreien Services! Gerade das Abheben, das beispielsweise bei der DKB kostenfrei ist, kann bei der N26 schnell teuer werden.
Mit der Maestro-Karte kostet das Geld-Abheben am Automaten immer 2,- Euro. Etwas besser sieht es bei der MasterCard aus – hier fallen erst nach dem 3ten Mal Abheben ebenfalls 2,- Euro als Kosten an.
Eine Ausnahme bilden zum einen Nutzer unter 26 Jahren und User, die das N26 Konto als Hauptkonto heranziehen – diese beiden Gruppen können 5 x kostenfrei abheben.
Auch beim Einzahlen können Kosten anfallen: Bei der Beträgen über 100,- Euro im Monat falle 1,5 Prozent der eingezahlten Summe als Gebühr an.
Mit 1,7 Prozent „Fremdwährungsgebühr“ muss gerechnet werden, wenn man im Ausland eine andere Währung als Euro abhebt. Zudem sollte noch erwähnt werden, dass bei einigen Geldautomatenbetreibern zusätzliche Kosten anfallen.