Herzlich willkommen auf Girokonten.de, dem kostenlosen Girokonto-Vergleich. Hier finden Sie auf den ersten Blick, was Sie rund um das Thema Girokonto wissen müssen.

Was unterscheidet das Girokonto von anderen Konten?

Der Begriff „Konto“ ist ein Überbegriff für unterschiedliche Finanzprodukte. Es gibt verschiedene Kontoarten, die für jeweils unterschiedliche Zwecke geeignet sind. Hierbei können grundsätzlich folgende Arten unterschieden werden:

  • Girokonto
  • Sparkonto
  • Tagesgeldkonto
  • Festgeldkonto
  • Depotkonto

In der nachfolgenden Tabelle können Sie jeweils Synonyme, Verwendungszwecke, klassische Merkmale sowie Vor- und Nachteile der verschiedenen Kontoarten entnehmen:

KontoartAbgrenzung zu anderen Konten
GirokontoSynonym:
Kontokorrentkonto

Verwendungszweck:
Täglicher Zahlungsverkehr/Geldfluss, wie beispielsweise
Gehalt, Miete, Einkäufe etc.

Merkmale:
- Bargeld abheben (Automat oder Bankfiliale)
- Abwicklung von Überweisungen, Daueraufträgen sowie Lastschriften
- Regelmäßige Ein- und Auszahlungen
- Ermöglicht die bargeldlose Zahlung
- Gegen Zahlung von Zinsen ist eine Überziehung des Girokontos möglich
- Guthaben ist jederzeit verfügbar
- Europäische Einlagensicherung

Vorteile:
- Flexibilität
- Sicherheit
- Ermöglicht Barabhebungen sowie den Bargeldlosen Zahlungsverkehr

Nachteile:
- Schwache Verzinsung
- Hohe Zinsen bei Überziehung (Dispozinsen)
- Zusatzkosten (Barabhebung an Fremdautomaten, Überweisungen, Kreditkarten etc.)
SparkontoSynonym:
Sparbuch

Verwendungszweck:
Geldanlage

Merkmale:
- Geldeinlagen werden auf einem Konto verbucht
- Zahlungsverkehr ist nicht möglich
- Einzahlung von Beträgen ist flexibel möglich
- Verzinsung zum Jahresende
- Flexible Verfügung nur bis 2000 € möglich
- Nach erfolgreicher Kündigung kann über das gesamte Guthaben verfügt werden
- Sicherheit des Geldes ist durch die Europäische Einlagensicherung gewährleistet
- Variable Verzinsung

Vorteile:
- Sicherheit
- Keine Kontoführungsgebühren
- Verzinsung des Guthabens (höher als beim Girokonto)

Nachteile:
- Zinsen geringer als bei anderen Geldanlagen
- Geld hat nur eine Sparfunktion
TagesgeldkontoSynonym:
-

Verwendungszweck:
- Dient der kurzfristigen Geldanlage
- Für unerwartete Kosten, wie beispielsweise Autoreparaturen, defekte Haushaltsgeräte, o.ä

Merkmale:
- Meistens an ein Girokonto gebunden (sog. Verrechnungs-Konto)
- Europäische Einlagensicherung
- Zinssatz ist variabel - meist höher als auf dem Girokonto
- Geld ist täglich verfügbar
- Reines Guthabenkonto (darf kein negativen Saldo aufweisen)
- Keine Überweisungen möglich
- Bargeld abheben ist nicht möglich
- Keine Kontoführungs-gebühr

Vorteile:
- Sicherheit
- Höhere Zinsen als beim Girokonto
- Flexibilität durch tägliche Verfügbarkeit
- Keine Mindesteinlage

Nachteile:
- Kein Zahlungsverkehr möglich
- Das Geld kann nur durch das Referenzkonto transferiert werden
- Geringere Zinsen als beim Festgeldkonto
- Keine Überziehung möglich
FestgeldkontoSynonym:
Termingeldkonto, Festzinskonto

Verwendungszweck:
Kurz- bis mittelfristige Geldanlage

Merkmale:
- Bis 100.000 € gesichert (Europäische Einlagensicherung)
- Fester Zinssatz
- Höherer Zinssatz als beim Tagesgeld
- Man kann auf das Geld nicht zugreifen
- Feste Anlagedauer
- Verschiedene Laufzeiten zur Auswahl (von 3 Monaten bis zu mehreren Jahren)
- Keine Kontoführungsgebühr
- Häufig an eine Mindesteinlage gebunden

Vorteile:
- Sicherheit
- Fester Zinssatz für die gesamte Laufzeit (somit besser als beim Girokonto, Sparbuch oder Tagesgeldkonto)
- Planbarkeit der Zinserträge

Nachteile:
- Unflexibel durch feste Laufzeiten
- Mindesteinlage meist erforderlich
DepotkontoSynonym:
-

Verwendungszweck:
Verwaltungskonto für die Abwicklung von Kauf, Verkauf oder Übertragung von Wertpapieren

Merkmale:
- Werden von Direktbanken und von Filialbanken angeboten
- Meistens an ein Girokonto gebunden (sog. Referenzkonto)
- Teilweise wird eine Depotführungsgebühr verlangt
- Transaktions-Kosten
- Keine Mindestsumme bei Eröffnung notwendig

Vorteile:
Online Aktiendepots:
- Günstigere Gebühren
- Flexibilität, da es keine Öffnungszeiten gibt
- Einfache Eröffnung möglich

Nachteile:
Online Aktiendepots:
- Fehlende Beratung
- Eigenständige Entscheidungen

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Unterschied zwischen dem Girokonto und den anderen oben aufgeführten Konten hauptsächlich im Verwendungszweck liegt: Das Girokonto ist für den alltäglichen Zahlungsfluss geeignet, während Tages- und Festgeldkonten aufgrund der besseren Verzinsung eher für kurz- bis mittelfristige Geldanlagen gedacht sind. Das Depotkonto hingegen dient als reines Verwaltungskonto bei Kauf und Verkauf von Wertpapieren.

Trotz unterschiedlicher Verwendungszwecke der besagten Kontoarten ist es durchaus möglich, die verschiedenen Konten mit einem Girokonto zu verknüpfen. Da von Tages- oder Festgeldkonten kein direkter Zahlungsverkehr möglich ist, beinhalten diese meistens ein sogenanntes Verrechnungskonto, über welches der Geldtransfer möglich ist. Ein Girokonto kann folglich auch in Kombination mit Tages- oder Festgeldkonten vorliegen, indem es zusätzlich zum täglichen Gebrauch als Verrechnungskonto für Geldanlagen verwendet wird. Genauso kann auch das Depotkonto  mit dem Girokonto verknüpft werden: Die Organisation der Wertpapiergeschäfte wird zwar über das Depotkonto abgewickelt, die Zahlung für den Kauf von Wertpapieren oder die aus einem Verkauf resultierende Gutschrift wird dann allerdings nicht dem Depotkonto, sondern dem zugehörigen Girokonto gut geschrieben.

Hier werden zukünftig noch Bilder-Beispiele eingefügt!

 

Girokonto – Muss das denn sein?
Warum benötigt man ein Girokonto?

Sie stellen sich die Frage, ob Sie ein Girokonto brauchen?
Sie stellen sich die Frage, ob Sie ein Girokonto brauchen?

Ein Girokonto gehört heute wie selbstverständlich zum Alltag – aber ist es denn wirklich zwingend notwendig, ein solches Konto sein Eigen zu nennen? Um herauszufinden, welche Vorteile der stolze Besitzer beim täglichen Geldverkehr hat, ist es erlaubt, das Girokonto per se einmal kritisch zu hinterfragen.

 

 

 

Leb wohl! Bankschalter und Fax-Gerät

Ein grundlegender Vorteil, den das Girokonto bietet, ist die Sicherheit, die der bargeldlose Geldtransfer bietet. Keine Shopping-Touren mehr mit bündelweise Bargeld in den Taschen! Mit einem Konto und der dazugehörigen Karte ist das Zahlen in der Regel problemlos möglich, sodass Sie nicht mehr auf Überweisungsträger, Öffnungszeiten der Bankschalter, auf das Telefon oder das altmodische Fax-Gerät angewiesen sind. Sie zahlen, wo und wann es nötig ist.
Nicht nur das kostenfreie Zahlen ist durch das Girokonto abgedeckt – Sie können ebenso ohne finanziellen Aufschlag Geld erhalten und Daueraufträge einrichten. Auch wenn es paradox klingt: Gerade weil die Deutschen dem Bargeld immer noch treu sind, ist das Girokonto mit der Möglichkeit jederzeit außerhalb der Schalteröffnungszeiten Geld abzuheben äußerst beliebt. Der Zugriff per Karte auf das eigene Konto ist online und über Mobile Banking jederzeit möglich und macht die Kontoführung besonders attraktiv und zeitgemäß.

Und wenn wir schon beim Thema Kosten sind: Die Führung des Kontos ist für Sie grundsätzlich erst einmal kostenfrei.
Wer auf das Geld schaut, der entscheidet sich bei der Wahl der Bank für eine sogenannte Direktbank. Denn diese bieten dem Preisbewussten in den meisten Fällen ein Girokonto mit kostenfreier Kontoführung und ohne monatliche Grundgebühr. Allerdings, und das sollte nicht unerwähnt bleiben, ist diese Kostenfreiheit manchmal an bestimmte Bedingungen geknüpft. Hierzu werden wir Sie noch ausführlich informieren.

Girokonto für den internationalen Zahlungsverkehr

Da im Zuge der Globalisierung auch die Handelsbeziehungen – im Großen wie im Kleinen – immer seltener an den Landesgrenzen halt machen, ist es  notwendig, die Zahlungsabwicklungen auch außerhalb des eigenen Landes problemlos vornehmen zu können. Glücklicherweise ist es selbstverständlich geworden, dass das Girokonto und die dazugehörige Karte in den meisten europäischen Ländern akzeptiert werden.
Besonders in den letzten Jahren hat das Online-Geschäft immer weiter zugenommen und verdrängt nach und nach den stationären Handel. Hier kann das Girokonto ebenfalls überzeugen, denn dank ihm sind auch in der virtuellen Welt Käufe, Reservierungen und sonstige Geldtransfers rund um die Uhr in Echtzeit durchführbar.

Angst vor dem Bankwechsel?

Angenommen, Sie finden ein besseres, attraktiveres Angebot oder Sie merken, dass Ihr jetziges Konto Ihren Ansprüchen nicht gerecht wird – Sie können Sie Ihr bestehendes Konto jederzeit kündigen. Der Umzug ist meist kostenfrei und wird allumfassend von der neuen Bank übernommen – und das Schönste daran: Sie müssen sich in der Regel um nichts kümmern! Die Angst vor einem Bankenwechsel ist somit völlig unbegründet.

Fazit

Auf die Frage, ob ein Girokonto unbedingt sein muss, kann man zwar mit einem „Nein“ antworten – das große ABER darf allerdings nicht fehlen!
Die Vorteile, die eine solches Konto bietet, sind evident und überzeugend. Nicht nur in Bezug auf den monatlichen Gehaltseingang oder die Miet- oder Versicherungs-Abbuchungen macht ein Girokonto das Leben komfortabler – besonders im Zeitalter des weltweiten Internet-Handels kommt man früher oder später mit Bargeld alleine nicht mehr weit. Ein Girokonto dagegen garantiert eine länderunabhängige Möglichkeit, am (europaweiten) Zahlungsverkehr teilzunehmen.

Hier nochmals alle Vorteile des Girokontos im Überblick:

Das sind die Vorteile eines Girokontos für Sie.
Das sind die Vorteile eines Girokontos für Sie.
  • Bargeldloser Geldtransfer
  • Kostenfrei Geld abheben
  • Kostenfreie Daueraufträge
  • Kostenfreie Kontoführung
  • Zahlung auch im europäischen Ausland möglich
  • Kostenfrei Geld abheben am Automaten
  • Dispokredit
  • Kontowechsel problemlos und kostenfrei

 

Welche Arten von Girokonten gibt es?

Girokonten gibt es in den verschiedensten Varianten, die Angebote können sich von Bank zu Bank stark unterscheiden. Die passende Auswahl des Kontos muss daher nach individuellen Kriterien getroffen werden. Trotzdem gibt es einige Girokonten-Standards, deren genauere Betrachtung sich für einen Gesamtüberblick lohnt.
Grundsätzlich kann man zwei Kategorien unterscheiden: Das Privat-Girokonto und das Geschäfts-Girokonto für Firmen. Die Privat-Girokonten teilen sich wiederum in verschiedene Unterkategorien auf, die unterschiedlichen Zielgruppen dienen. Bei all den differenzierten Kontenbezeichnungen handelt es sich stets um gewöhnliche Girokonten, die sich nur durch spezielle Konditionen und Eigenschaften voneinander abgrenzen. Worin die Unterschiede und Vorteile der verschiedenen Girokonten-Varianten bestehen, soll nun näher beleuchtet werden. In unseren Ausführungen beschränken wir uns auf die 10 meist-gesuchten Girokonto-Arten.

  • Kostenloses Girokonto
  • Pfändungsschutzkonto
  • Einzel- und Gemeinschaftskonto
  • Guthabenkonto
  • Anderkonto
  • Studentenkonto
  • Gehaltskonto
  • Girokonto für Kinder/Jugendkonto
  • Online-Konto

Diese verschiedenen Girokonto-Arten werden im Folgenden genauer betrachtet.

Kostenloses Girokonto

Ein kostenloses Girokonto muss vier Bedingungen erfüllen: Es dürfen keine Kontoführungsgebühren fällig werden, das Konto darf nicht auf einen Mindest-Geldeingang oder ein Durchschnittsguthaben bestehen, es darf keine Gebühr für die Girokarte anfallen und Überweisungen müssen gratis sein. Nur wenn das Girokonto diese Kriterien erfüllt, darf es sich als kostenlos bezeichnen.

Pfändungsschutzkonto

Das Pfändungsschutzkonto schützt den Inhaber vor einer Kontopfändung. Die geschützte Summe liegt hier bei einem Grundfreibetrag von 1028,89€ pro Monat (Stand: 08/18), der individuell um weitere Beträge erhöht werden kann. Nur Guthaben, das höher als die geschützte Summe ist, darf gepfändet werden. Pro Person darf nur ein Pfändungsschutzkonto (und das nur als Einzelkonto) geführt werden.

Einzel- und Gemeinschaftskonto

Jedes Girokonto ist dann ein Einzelkonto, wenn es nur einen Kontoinhaber gibt. Trotzdem kann einer weiteren Person eine Konten-Vollmacht erteilt werden. Sobald mehrere Personen ein Konto führen und verwalten, spricht man von einem Gemeinschaftskonto.

Guthabenkonto

Hierbei wird das Konto auf Guthabenbasis geführt, der Kontostand kann also nicht ins Minus rutschen. Das Guthabenkonto wird auch als Jedermann-Konto bezeichnet. Banken, die dem zentralen Kreditausschuss angehören, haben sich freiwillig verpflichtet, prinzipiell jedem ein Konto auf Guthabenbasis zur Verfügung zu stellen. Zur Eröffnung eines Guthabenkontos ist keine SCHUFA-Auskunft notwendig. Der Kontoinhaber erhält für sein Guthabenkonto meist keine EC-Karte, sondern eine Bankcard. Mit dieser kann er sich zwar an Geldautomaten mit Bargeld versorgen, jedoch nicht in Geschäften bezahlen. Eine Möglichkeit des bargeldlosen Bezahlens liegt hier in der Benutzung des am Automaten aufladbaren Prepaid-Chips.

Anderkonto

Ein Anderkonto ist ein Sonderkonto, das einem bestimmten Personenkreis vorbehalten ist, wie zum Beispiel Rechtsanwälten, Notaren und Steuerberatern. Diese können Anderkonten führen, um darüber Geldgeschäfte im Auftrag ihrer Klienten abzuwickeln. Ein Beispiel hierfür ist ein Immobilienkauf: Der Käufer überweist den Kaufpreis auf das Anderkonto des Notars, der die Zahlung dann von dem Anderkonto aus an den Verkäufer weiterleitet.

Gehaltskonto

Ein Gehaltskonto ist ein Konto, auf das Zahlungen einlaufen, die der Finanzierung des Lebensunterhalts dienen, wie beispielsweise Lohn, Rente oder Sozialleistungen. Prinzipiell ist jedes Girokonto auch ein Gehaltskonto, wenn regelmäßig einkommende Zahlungen darauf verbucht werden.

Girokonto für Kinder/Jugendkonto

Ein Girokonto kann mit der Zustimmung der Erziehungsberechtigten auch für Minderjährige eingerichtet werden. Das Kinder-Girokonto verzichtet, genauso wie das Jugendkonto (in den meisten Fällen für Personen zwischen 12 und 27 Jahren), auf Kontoführungsgebühren. Im Gegenzug dafür entfällt der von vielen Banken zur Verfügung gestellte Dispositionskredit.

Studentenkonto

Ein Studentenkonto bietet neben der Gebührenfreiheit eine recht kulante Vergabe eines Dispositionskredites, um finanzielle Engpässe einfacher zu überbrücken. Auch der Kreditrahmen ist bei einem niedrigen Zinssatz recht großzügig.

Online-Konto

Zu unterscheiden sind bei einem Online-Konto die Möglichkeiten des Online-Bankings gegenüber einem Girokonto, das bei einer reinen Online-Bank eröffnet wird. Das Online-Banking stellen viele Banken ihren Kunden zur Verfügung: Hier können online Kontostände eingesehen werden und Überweisungen getätigt werden. Zweitere, die Online-Bank, verzichtet auf ein Filialnetzwerk und regelt samt der Kontoeröffnung von Beginn an alle Vorgänge online. Alle Bankgeschäfte können rund um die Uhr mit einem Internetzugang geregelt werden, hierfür können auch Apps zur Verfügung stehen. Zur Authentifizierung wird oft der Scan des Personalausweises genutzt.

 

Was ist bei der Neueröffnung oder einem Wechsel des Girokontos wichtig?

Ein Girokonto zu führen ist in Deutschland selbstverständlich. Was Sie bei Ihrer Girokontorecherche beachten sollten, welche Gebühren und Kosten  überraschen können und welche Karten zum Girokonto ausgegeben werden, soll der folgende Abschnitt erklären.

Was ist wichtig bei einem Girokonto?

Wenn Sie ein (kostenloses) Girokonto eröffnen möchten, sollten Sie sich einen ausführlichen Überblick über mögliche Habenzinsen bzw. Dispozinsen, Konditionen und (ggf. versteckte) Kontoführungsgebühren der Banken verschaffen und diese miteinander vergleichen. Ein weiteres Kriterium kann die Verfügbarkeit von Bankautomaten sein, über die Sie wiederum an Bargeld gelangen.
Doch worauf kommt es hierbei an? Grundsätzlich gilt: Es gibt zahlreiche Unterschiede bei Gebühren und Funktionen, die je nach Nutzung des Girokontos verschieden bewertet werden müssen. Sie müssen entscheiden, ob Ihr neues Konto daher als Lohn- oder Gehaltskonto, als Rentenkonto, als Studentenkonto oder am Liebsten als „Alles in einem Konto“-Modell genutzt werden soll. Des Weiteren bedarf es in diesem Zusammenhang auch der Überlegung, was Ihnen persönlich wichtig ist: Möchten Sie Ihr Girokonto lieber bei einer Filialbank oder bei einer Direktbank eröffnen?

Kontoführungsgebühren und Zusatzgebühren

  1. Kontoführungsgebühren oder Fixkosten:
    Ein Blick in das Konditionenblatt beim jeweiligen Girokontoanbieter kann schnell Licht ins Dunkel bringen. Oft wird bei Girokonten mit „kostenlos“ und „gebührenfrei“ geworben. Prüfen Sie, ob Girokonten, die als kostenlos beworben werden, auch wirklich kostenlos sind. Entfallen die Kontoführungsgebühren gänzlich oder erst ab bestimmten monatlichen Geldeingängen? Wie hoch sind diese geforderten Geldeingänge?
  2. Zusatzgebühren:
    Werden für zusätzliche Leistungen, wie beispielsweise Partner- oder Ersatzkarten, Kontoauszüge oder Überweisungen, Gebühren berechnet?

Hier einige Beispiele, welche Gebühren und Funktionen bei einem attraktiven Girokonto wichtig sein können:

Was ist bei einem Girokonto wichtig? 
Kostenlose Kontoführung ohne Bedingungen
Kostenlose Kreditkarte (bonitätsabhängig) inkl. gebührenfrei Geld abheben
EC-Karte inkl. Partnerkarte kostenlos
Moderne Banking App
Keinerlei Gebühren bei reiner Online-Nutzung
Kostenloser Kontowechselservice

Bargeldversorgung beim Girokonto

Die Bargeldversorgung beschreibt die Möglichkeit, sich möglichst kostengünstig bzw. bestenfalls kostenlos an unterschiedlichen Bankautomaten mit Bargeld versorgen zu können. Hier sollten Sie dringend darauf achten, dass das Netz der verfügbaren Geldautomaten flächendeckend ist und es beispielsweise in Nähe zu Ihrem Wohnort oder auf dem Weg zu Ihrer Arbeitsstelle passende Geldautomaten gibt. Prüfen Sie zudem ebenfalls, ob und wie viele Gebühren fällig werden, wenn Sie Bargeld bei Fremdbanken abheben möchten. Interessant ist hierbei ebenfalls, ob das Geldinstitut an ein Verbundsystem wie eine Cash Group oder einen CashPool angeschlossen ist oder ob in Shops und Geschäften (z. B. REWE, Penny, Shell) kostenlos Bargeld abgehoben werden kann.

Habenzinsen

Aufgrund der anhaltenden Null-Zins-Politik der Europäischen Zentralbank bieten nur noch sehr wenige Banken eine Guthabenverzinsung (Habenzinssatz) an. Auch niedrige Dispozinsen, wenn denn kurzfristig benötigt, gilt es zu prüfen.

Unser Service für Sie: Unser Girokontenvergleich

Hier gelangen Sie zukünftig zu unserem kostenlosen Girokontovergleich.
Mit unserem Vergleichsrechner möchten wir Sie bei der Suche nach einem geeigneten Konto gerne unterstützen. Die umfangreichen Produktdetails bieten Ihnen fundierte Entscheidungsgrundlagen. Darüber hinaus sehen Sie auf den ersten Blick, ob Sie als Neukunde einen Bonus im Sinne eines Startbonus, Startguthabens oder einer Prämie bei der jeweiligen Bank bekommen können.

 

Welche Voraussetzungen sind bei der Eröffnung eines Girokontos zu erfüllen?

Bei der Eröffnung eines Girokontos haben Sie heutzutage die Möglichkeit, zwischen zwei verschiedenen Arten von Banken zu wählen: Sie können das Konto bei einer Filialbank (auch Direktbank genannt) oder einer Onlinebank eröffnen. Zu beachten ist, dass die meisten Filialbanken inzwischen auch die Möglichkeit des Online-Bankings anbieten, währenddessen die Onlinebanken nicht über ein Filialnetzwerk verfügen und nur telefonischen Support zur Verfügung stellen.

Zur Eröffnung eines Girokontos müssen Sie 18 Jahre alt und damit voll geschäftsfähig sein. Ist dies nicht der Fall, so benötigen Sie die Genehmigung eines Erziehungsberechtigten. Je nach Bank wird die Anwesenheit eines Erziehungsberechtigten vorausgesetzt oder es bedarf lediglich einer schriftlichen Zustimmung. Bevor das Konto endgültig eröffnet wird, findet noch eine sog. SCHUFA-Prüfung statt.

Was bedeutet SCHUFA-Prüfung?

Jede Bank führt bei einem Neukunden die SCHUFA-Prüfung durch, bei der die Kreditwürdigkeit des Kunden geprüft wird. Die Abkürzung SCHUFA steht für die Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung. Der Geschäftszweck der SCHUFA ist es, ihre Vertragspartner (also die Banken) mit Informationen zur Bonität (Kreditwürdigkeit) Dritter zu versorgen. Bei einer schlechten Bonität muss  sich der Kunde darauf gefasst machen, dass die Bank den Neukunden-Antrag ablehnen kann oder den Kunden nur mit eingeschränkten Leistungen bedienen wird.

Wie eröffne ich ein Girokonto bei einer Filialbank?

Haben Sie sich entschieden, Ihr Girokonto bei einer Filialbank zu eröffnen und erfüllen alle benötigten Voraussetzungen, so können Sie dies ganz einfach vor Ort erledigen. Bringen Sie dazu ein Ausweisdokument (Personalausweis, Reisepass) in die Bankfiliale mit. Manche Banken bestehen zusätzlich auf individuelle Anforderungen, die Sie bei Ihrer Wunschbank direkt in Erfahrung bringen können. Diese Anforderungen kommen zum Beispiel im Falle der Aufnahme eines Dispositionskredits zu tragen.

Wie eröffne ich ein Girokonto bei einer Onlinebank?

Ein Online-Girokonto hingegen können Sie ganz einfach online bei der Bank Ihrer Wahl eröffnen. Einige Onlinebanken besitzen sogar Filialen, in denen Sie Ihre Identität vor Ort prüfen lassen können. Ist dies bei der von Ihnen gewählten Bank nicht in einer Filiale möglich, so erfolgt die Identifikation entweder über einen Post-Ident oder einen Video-Ident.

Post-Ident

Post Ident Version

Beim klassischen Post-Ident Verfahren legen Sie ein Formular, welches Sie beim Konto-Eröffnungsprozess erhalten haben, in der nächsten Filiale der Deutschen Post zusammen mit einem gültigen Ausweisdokument vor. Ein Mitarbeiter der Post bestätigt Ihre Identität und sendet das Formular anschließend an Ihre Bank. Sie müssen sich somit um nichts Weiteres kümmern.

 

Video-Ident

Hier wird zukünftig noch eine Infografik zum Thema Video-Ident zu finden sein.

Beim modernen Video-Ident-Verfahren erfolgt die Identifikation mithilfe einer Kamera am Laptop oder Smartphone. Über eine stabile Internetverbindung wird ein Video-Anruf geführt. Halten Sie auch hier Ihren Ausweis parat. Ein Mitarbeiter des Video-Ident-Verfahrens wird Sie durch den Identifikationsprozess führen und leitet die Bestätigung Ihrer Identität an Ihre Bank weiter.

 

Die Kündigung Ihres alten Girokontos

Ihr Girokonto basiert auf einem Vertrag zwischen Ihnen und Ihrer Bank. Wie jedes andere Vertragsverhältnis auch, kann dieser Girokonto-Vertrag durch eine Kündigung jederzeit beendet werden. Wir zeigen Ihnen, wie das geht!

Wichtig vorab: Die Eröffnung eines neuen Girokontos

Der häufigste Grund, aus dem Kunden ihr bisheriges Girokonto auflösen, ist der Wechsel zu einer anderen Bank. Doch Sie sollten die Kündigung Ihres alten Kontos nicht überstürzen, denn ohne Girokonto kommt heutzutage keiner mehr aus. Das bedeutet, Sie sollten unbedingt sicherstellen, dass Sie zum Kündigungszeitpunkt bereits ein neues Girokonto für den täglichen Zahlungsverkehr eröffnet haben. Außerdem müssen Sie alle Zahlungspartner über Ihre neuen Kontodaten in Kenntnis setzen und Ihre Daueraufträge umstellen. Nur so kann ein reibungsloser Wechsel des Girokontos erfolgen.

Bitte beachten Sie: Sicherheitshalber sollten Sie Ihr altes und Ihr neues Konto für einige Zeit lang parallel laufen lassen, bis alle Daueraufträge umgestellt wurden. Wir empfehlen Ihnen hierfür einen Zeitraum von circa zwei bis drei Monaten.

Glühbirne hat Tipp paratTIPP: Einige Banken bieten einen speziellen Kontowechsel-Service an, der Ihnen den Umzug von der alten zur neuen Bank erleichtert. Der Kontowechsel-Service fällt in den Zuständigkeitsbereich der neuen Bank.

Weitere Informationen dazu finden Sie ebenfalls unter dem Punkt „Worauf muss man beim Wechsel des Girokontos achten?“

 

Was müssen Sie bei der Kündigung Ihres Girokontos beachten?

Die Kündigung Ihres bisheriges Girokontos ist auch ohne die Neueröffnung bei einer anderen Bank kein Problem! Als Kontoinhaber können Sie Ihr Girokonto unkompliziert und selbst kündigen.
Das alte Girokonto aufzulösen ist einfach und der Kündigungsprozess in wenigen Schritten erledigt. Ihre Bank darf zudem keine Gebühren für die Auflösung Ihres Girokontos erheben. Kündigungsfristen gilt es hierbei nicht zu beachten. Eine Kündigung des Girokontos ist folglich kostenlos, zu jedem Zeitpunkt und ohne die Angabe von Gründen möglich. Ihre Bank muss Ihnen schriftlich bestätigen, dass das Girokonto aufgelöst wurde. Sie sind wiederum dazu verpflichtet, die Karten, die zu dem bisherigen Konto gehörten (Kreditkarten, Girokarten etc.), fachgerecht zu entsorgen.

Bitte beachten Sie: Informieren Sie sich vor der Kündigung darüber, ob Ihre Bank die Überweisung des Restguthabens auf Ihr neues Konto übernimmt oder ob Sie dies selbst erledigen müssen. Manche Banken erheben für diese letzte Überweisung Gebühren, die vermieden werden können.

Welche Form der Kündigung ist adäquat?

In den meisten Fällen akzeptieren Banken eine formlose, schriftliche Kündigung per E-Mail, Fax oder Brief. Wichtig ist, dass das Schreiben den Namen des Kontoinhabers, die Kontonummer und den Kündigungswunsch enthält. Einige Banken ermöglichen ihren Kunden sogar online oder per Telefon eine Kontoauflösung.
Finden Sie in unserer Übersicht heraus, wie Sie bei Ihrer Bank ein Girokonto auflösen können.

Hier wird zukünftig noch eine tabellarische Übersicht über die Auflösungsarten von Girokonten bei verschiedenen Banken zu sehen sein. 

Glühbirne hat Tipp paratTIPP: Wenn Sie eine unterschriebene, schriftliche Kündigung benötigen, verwenden Sie unsere Mustervorlage:

[Zum Download: Kündigungsschreiben Girokonto] Diese Mustervorlage wird zukünftig noch online als PDF-Download verfügbar sein.

 

Kann eine Bank ein Girokonto kündigen?

Ja, Ihr Girokonto kann auch von Seiten der Bank aufgelöst werden. dies kann der Fall sein, wenn Sie als Risikokunde eingestuft werden. Falls Ihre Bank diesen Schritt geht, sollten Sie sich unbedingt mit der Bank in Verbindung setzen und versuchen, die Kündigung des Kontos rückgängig zu machen. Generell sind Banken – bis auf wenige Ausnahmen – dazu verpflichtet, jedem Kunden ein Guthabenkonto zur Verfügung zu stellen, welches nicht überzogen werden kann und somit kein Risiko für die Bank darstellt.

Sollte Ihre Bank sich dennoch weigern, Ihnen ein Guthabenkonto anzubieten, haben Sie das Recht, sich beim Bundesverband deutscher Banken (BdB) zu beschweren.

Die Checkliste – Kontokündigung

Das Wichtigste in Kürze:

  • Eröffnen Sie ein neues Girokonto und bereiten Sie den Kontowechsel vor
  • Checken Sie, welche Kündigungsform Ihre Bank akzeptiert
  • Verwenden Sie ggf. unsere Kündigungsvorlage
  • Kümmern Sie sich frühzeitig um Ihr Restguthaben
  • Lassen Sie sich die Kündigung schriftlich bestätigen
  • Vernichten Sie die zum alten Konto gehörenden Karten

 

Worauf ist beim Wechsel des Girokonto-Anbieters zu achten?

Der Wechsel des Girokonto-Anbieters ist eine Entscheidung, die sorgfältig geplant werden sollte. Sowohl die umsichtige Auswahl der geeigneten Bank, als auch die vollständige Analyse der Zahlungsströme sind erforderlich, um den Kontenwechsel reibungslos und für den Bankkunden sinnvoll abzuwickeln.

Übrigens: Seit dem 18. September 2016 sind alle Banken in der Europäischen Union in Umsetzung der EU-Richtlinie 2014/92/EU (Zahlungskontenrichtlinie ZKRL) in nationales Recht verpflichtet, Bankkunden einen Girokontowechsel-Service anzubieten. (ggf. Link?)

Sorgfältig Prüfung der Bedingungen des ausgewählten Girokontos

Bevor Sie Ihr bisheriges Girokonto kündigen, sollten Sie sich bei der Auswahl eines neuen Kontos sicher sein. Bietet es alle Eigenschaften, die Ihnen wichtig sind? Folgende Fragen sollten Sie sich rund um den Kontenwechsel stellen:

  • Bietet das Konto Ihnen attraktive Konditionen?
  • Bietet das Konto Ihnen eine kostenfreie Kontoführung?
  • Haben Sie die Möglichkeit der Konto-Überziehung?
  • Bietet das Konto Ihnen niedrige Dispositions- und Überziehungszinsen sowie angemessene Guthabenzinsen?
  • Wie hoch ist die Verfügbarkeit von Automaten bzw. SB-Terminals?
  • Entspricht die Abwicklungsgeschwindigkeit Ihren Ansprüchen?
  • Ist das Onlinebanking-Angebot benutzerfreundlich (ggf. auch mobil) und Ihren Bedürfnissen angemessen (gibt es z. B. einen Höchstverfügungsbetrag oder ein Tageslimit)?
  • Sind im Bedarfsfall Mitarbeiter der Bank erreichbar und kompetent?
  • Benötigen Sie ein Filialnetz oder möchten Sie ausschließlich Online-Angebote nutzen?
  • Entsprechen Image und Vertrauenswürdigkeit der Bank Ihren Vorstellungen?

Bei der Suche nach einem geeigneten Girokonto unterstützen wir Sie gerne mit unseren Vergleichen zu Konditionen und Rechnern.

Zum Girokonto-Vergleich

Hier wird noch ein Button/Link zum Girokonto-Vergleich eingefügt werden.

Zum Girokonto-Rechner

Hier wird noch ein Button/Link zum Girokonto-Rechner eingefügt werden.

Der Zeitpunkt des Girokontowechsels

Planen Sie vorausschauend. Bereits im Vorfeld eines Girokontowechsels sollten alle regelmäßigen Abbuchungen (Daueraufträge, Einzugsermächtigungen, Abbuchungsaufträge) strukturiert erfasst werden. Denken Sie auch an Zahlungen, die nur einmal im Jahr anfallen! Es ist sinnvoll, die einzelnen Abbuchungen mit Zeitpunkt und der jeweiligen Abbuchungsart zu erfassen. Ein Girokontowechsel kann dann strategisch sinnvoll sein, wenn in der nächsten Zeit wenige Abbuchungen anstehen. Eventuell ist es für eine übersichtliche Kontoführung aber auch zielführend, den Kontenwechsel auf den Wechsel des Kalenderjahres zu terminieren.

Glühbirne hat einen Tipp paratTIPP: Viele Banken bieten einen Kontowechselservice an. Informieren Sie sich im Vorfeld darüber und nehmen Sie die Angebote der Bank hierzu an. Die Angebote reichen von der Zurverfügungstellung von Angeboten bis hin zur vollständigen Kommunikation mit den Zahlungsempfängern.

 

Umgehende Information der Zahlungsempfänger – Übergangsfrist einkalkulieren

Bereits bei Eröffnung des neuen Girokontos empfiehlt es sich, übergangslos Daueraufträge vom neuen Girokonto einzurichten. Zahlungsempfängern, welche mittels Einzugsermächtigung oder Abbuchungsauftrag von Ihrem Konto einziehen, sollte schriftlich ein SEPA-Mandat zugesandt werden, das neben allen Zahlungsbedingungen den Zeitpunkt des ersten Einzugs vom neuen Konto ausdrücklich ausweist.
Bedenken Sie außerdem, dass Sie bei Online-Zahlungspartnern (Amazon, Ebay, Paypal o. a.) die Kontodaten im Kundenprofil ändern müssen.
Manchmal sind eingescannte Unterschriften übrigens nicht ausreichend. Sollten Zahlungspartner Originalunterschriften benötigen, ist eine Übersendung der Information zum Kontowechsel in digitaler Form nicht möglich.

Glühbirne hat Tipp paratTIPP: Das bisherige Girokonto sollte unbedingt noch einige Zeit parallel geführt werden, um unerfreuliche und gebührenpflichtige Lastschriftrückgaben zu vermeiden. In dieser Zeit ist es erforderlich, die Kontenbewegungen auf dem neuen sowie auf dem alten Konto sorgfältig zu überprüfen. Wird hierbei festgestellt, dass alle Zahlungsempfänger die neuen Kontodaten verwendet haben und die Zahlungsströme auf das neue Konto geleitet wurden, kann das bisherige Girokonto aufgelöst und das Restguthaben auf das neue Girokonto überwiesen werden.

 

Weitere berechtigte Adressaten der neuen Bankverbindung

Denken Sie im Zuge Ihres Kontenwechsels bitte auch an die folgenden Punkte:

  • Wurde die Bankverbindung bei Versicherungen hinterlegt?
  • Ist die Bankverbindung Bestandteil eines Testamentes und somit dieses ggf. beim Notar zu ändern?
  • Gibt es weitere Stellen, welche Ihre Bankverbindung benötigen? (Arbeitgeber, Finanzamt, Sozialbehörden…)

 

Welche Karten sind bei einem Girokonto dabei?

Grüne KreditkarteFür alle Girokonten werden mittlerweile Kundenkarten ausgegeben, es sei denn, ein Kontoinhaber möchte explizit auf die Karte verzichten. Minderjährige erhalten Kundenkarten, welche in den Funktionen eingeschränkt und beispielsweise lediglich mit der Basisfunktion „Kontoauszugsdruck“ und „Bargeldabhebung im Guthabenbereich“ versehen sind.

 

Funktionen auf Kontenkarten

Die Funktionen einer Bankkarte variieren von Bank zu Bank. Auf der Rückseite der Kundenkarten sind – neben IBAN und BIC – die Funktionen in Symbolen abgebildet.

Hier wird eine Tabelle mit den verschiedenen Funktionen, Symbolen und Kurzbeschreibungen eingefügt.

Die Wahl der passenden Kreditkarte

Die Ausgabe von Karten ist an alle auf dem Konto zeichnungsberechtigten Personen möglich. Für ein Konto können somit mehrere Karten an unterschiedliche Personen ausgegeben werden. Unterschiedliche Karten (Girocard, Kreditkarte/n) können allerdings auch auf ein Konto laufen.
Kreditkarten sind weltweit einsetzbar, wobei es regional deutliche Schwerpunkte hinsichtlich der Akzeptanz gibt. Mit Kreditkarten können Käufe im Internet sowie im stationären Handel abgewickelt sowie Bar-Aus- und -Einzahlungen getätigt werden. Bei der Auswahl der Kreditkarte sollten Sie folgende Aspekte berücksichtigen:

  • Die Akzeptanz in Ländern, welche Sie bevorzugt bereisen
  • Die Höhe der Jahresgebühren
  • Etwaige Transaktionskosten (insbesondere bei Barverfügungen)
  • Mögliche Zusatzversicherungen (wie Auslandsreiseversicherung, Reiserücktrittversicherung, Krankenschutz)
  • Weitere Zusatzvorteile (wie Flugmeilen, Payback-Punkte)

Folgende Übersicht zeigt Ihnen eine Auswahl an attraktiven Kreditkarten:

Hier wird eine dementsprechende Tabelle/Übersicht eingefügt.

Abrechnungszeitpunkte zwischen Girokarte und Kreditkarte im Vergleich

 GirokarteKreditkarte
AbbuchungszeitpunktZeitnahe AbrechnungMonatliche oder quartalsmäßige Abrechnung
Abbuchungsbeträge

Einzelbeträge pro VerfügungGesamtbetrag der Verfügungen während der Abrechnungsperiode
Vorteil- Bessere Übersicht über Einzelabbuchungen auf dem Konto
- Budgetkontrolle durch sofortige Abbuchungen
- Zinsvorteil durch Abbuchung am Ende einer Periode
- Gebührenfreie Verfügung im In- und Ausland innerhalb eines vereinbarten Verfügungsspielraumes

Verfügungen bei Verwendung der Girokarte können zeitnah abgerechnet werden. Mit jeder einzelnen Verfügung wird das Konto separat belastet. Dies hat den Vorteil, dass man einen guten Überblick über die Lastschriften auf dem Girokonto behält.

Anders verhält es sich bei der Verwendung einer Kreditkarte. Die Abbuchung erfolgt meist monatlich, gelegentlich sogar nur quartalsmäßig. Diese Abrechnungsform bedeutet eine kurzfristige zinsfreie Kreditvergabe, da der Zahlungszeitpunkt und die Belastung des Kontos bei monatlicher Abrechnung bis zu 30 Tagen auseinander liegen können. Hier sollte der Kontoinhaber darauf achten, dass die bereits getätigten aber noch nicht verbuchten Ausgaben sein Budget nicht übersteigen. Um der Buget-Überschreitung entgegenzuwirken, kann auf einer Kreditkarte ein Limit gesetzt werden. Wenn die Ausgaben innerhalb eines Monats die Limitierung übersteigen, ist die Nutzung der Karte eingeschränkt. Meist genügt dann ein Anruf bei der Bank, um den Kreditrahmen zu erweitern.

 

Girokonto und Dispozinzen

Was sind Dispozinsen?

Dispositionszinsen, kurz Dispozinsen, bezeichnen die Zinsen, die anfallen, wenn das Girokonto überzogen wird. Die Überziehung des Kontos ist üblicherweise bei allen Banken innerhalb eines bestimmten Rahmens – Dispo- oder Überziehungsrahmen genannt – möglich. Der Überziehungsrahmen hängt üblicherweise von der Höhe Ihrer regelmäßigen Gehaltseingänge ab.

Wie viel kosten mich Dispozinsen?

Mittels Dispozinsen lässt sich Ihre Bank für den kurzfristigen Kredit, den Sie Ihnen gewährt, bezahlen. Hier eine exemplarische Tabelle, die zeigt, wie viel Sie ein Dispokredit kosten kann und wie sich unterschiedliche Dispozinssätze auf die Kosten auswirken. Die Dispozinsen werden jeweils auf Tagesbasis berechnet, da sich auch der Kontostand tagesaktuell ändern kann.

DispozinssatzÜberziehungsbetragZinstageDispozinsen
7% p.a.500€302,92€
10,5% p.a.
500€304,38€
15,5 p.a.
500€306,46€

Diese Tabelle dient als Beispiel und wurde basierend auf der deutschen 30/360 Zinsmethode berechnet.
Wie die Ergebnisse der Tabelle zeigen, kann die Überziehung des Kontos schnell teuer werden. Da Zinsen von Ratenkrediten normalerweise niedriger sind als Dispozinsen, könnte sich bei größeren Summen oder längerfristiger negativer Kontobilanz eine Umschuldung auf einen Ratenkredit lohnen. Um gar nicht in die Versuchung zu geraten, einen Dispokredit aufzunehmen und hohe Dispozinsen zu bezahlen, können Sie die Möglichkeit zur Überziehung Ihres Girokontos bei Ihrer Bank abschalten lassen.

 

Ist das Geld auf dem Girokonto sicher?

Die Frage, wie sicher das Geld auf einem Girokonto ist, ist vor allem seit der Bankenkrise auch in Deutschland weit verbreitet. Grundsätzlich gilt, dass Anlagen bei deutschen Banken sehr sicher sind. Deutschlandweit gelten für Banken mehrere Gesetze, die das Geld auf Ihrem Girokonto und damit Sie als Anleger vor Verlusten schützen. Guthaben sind durch die deutsche Einlagensicherung grundsätzlich immer versichert und das meist auch höher als in anderen Ländern. Deshalb empfiehlt es sich, Anlagen vorzugsweise bei deutschen Banken zu tätigen. Die Einlagensicherung schützt pro Bank und Kunde je ein Konto und sichert das Geld auf Girokonten genauso wie Tages- und Festgeldkonten. Der Höchstbetrag, den die Einlagensicherung deckt, beträgt in Deutschland 100.000 Euro. Außerdem sind Banken in Deutschland dazu verpflichtet, einen Teil der Einlagen stets bar vorrätig zu haben.
Wie sicher das Geld auf Ihrem Girokonto tatsächlich ist, hängt davon ab, wie hoch die Summe Ihrer Einlagen ist. Da auf Girokonten in der Regel nicht allzu hohe Summen angelegt werden, sind die Einlagen normalerweise vollständig gesichert. Oft ist es daher sinnvoll, seine Einlagen auf verschiedene Banken aufzuteilen. Dabei sollte die Höchstsumme 20.000 Euro pro Kopf und Bank nicht übersteigen.

Was ist die Einlagensicherung?

Die deutsche Einlagensicherung setzt sich aus der gesetzlichen Einlagensicherung und aus der freiwilligen Einlagensicherung zusammen. Die gesetzliche Einlagensicherung bietet einen Mindestschutz nach EU-Vorgaben. Die freiwilligen Einlagensicherungssysteme sichern Ihre Einlagen auch darüber hinaus ab. Die Kombination aus gesetzlicher und freiwilliger Einlagensicherung schützt so das Geld auf Ihrem Girokonto optimal und bietet Ihnen gleichzeitig Stabilität in der Finanzwirtschaft.

Welche Risiken gibt es beim Girokonto und wie können Sie sich schützen?

Die größten Gefahren für Girokonten abseits der Bankenkrise gehen von Betrügern aus. Kriminelle fälschen beispielsweise Lastschriften und buchen so meist kleinere Geldbeträge von bis zu hundert Euro von Ihrem Konto ab. Viele Verbraucher überprüfen ihre Abbuchungen zu selten oder gar nicht und merken so nicht oder erst sehr spät, dass sie um ihr Geld betrogen wurden. Deshalb sollten Sie Ihre Buchungen regelmäßig überprüfen und bei unberechtigten Abbuchungen sofort Ihre Bank kontaktieren. Wir empfehlen eine Überprüfung immer zu Monatsanfang für den vergangenen Monat.
Achten Sie zudem stets darauf, dass Ihnen bei der Bargeldbehebung auf der Straße oder in Ihrer Bank niemand über die Schulter sieht. Den Code zu Ihrer EC-Karte sollten Sie grundsätzlich nicht notieren und schon gar nicht auf einer Notiz in Ihrer Geldtasche oder Jacke aufbewahren. Schirmen Sie die PIN-Eingabe am Automaten mit Ihrer Hand vor Beobachtern ab.

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Wie sicher ist Online Banking beim Girokonto?

Wo Geld und Banken involviert sind, sind Betrüger meist nicht weit. Wie hoch die Risiken sind und ob Ihr Geld bei der Bank auch beim Online Banking geschützt ist, hängt zu einem großen Teil von Ihnen selbst ab. Mit ein paar einfach Schritten können Sie schon einen Großteil der Risiken beim Online Banking minimieren.

  1. Achten Sie auf die Adresszeile und darauf, dass diese mit „https://“ beginnt.
  2. Nutzen Sie ein sicheres Passwort, das nur Sie kennen.
  3. Verraten und notieren Sie Ihren PIN und TAN nicht.
  4. Sobald Ihnen etwas seltsam vorkommt, brechen Sie die Sitzung sofort ab.
  5. Melden Sie sich nach jeder Sitzung ordnungsgemäß ab und achten Sie darauf, dass Sie auch wirklich ausgeloggt sind.
  6. Löschen Sie Ihren Browsercache nach der Sitzung oder nützen Sie den privaten Surfmodus für Ihre Bankgeschäfte.

Außerdem können Trojaner, die sich zuvor auf Ihren Rechner geschlichen haben, bei Ihrem Login in den Onlineaccount mitlesen und so Verbrechern das Tor zu Ihren Konten öffnen. Vor Trojanden schützen Sie sich am Besten mit einem guten, regelmäßig upgedateten Virenschutzprogramm.
Eine gängige Masche von Verbrechern ist es außerdem, Ihre persönlichen Daten wie Namen, Handynummer und Kontonummer via Mail zu erhaschen. Diese Mails kommen angeblich von Ihrer Bank und sollen der Sicherheitsüberprüfung dienen. Betrüger werden dabei immer professioneller und lassen die Mails durch gestohlene Logos, Bilder und Templates Ihrer Bank sehr echt wirken. Auch die Absenderadresse ähnelt der Ihrer Bank sehr stark, sodass viele Empfänger den Unterschied gar nicht erst merken.
Wie gefährlich diese Mails tatsächlich sind, hängt von Ihrer Reaktion ab. Klicken Sie niemals auf mitgesendete Links, antworten Sie nicht und ignorieren Sie die Mail am besten vollständig. Keine Bank fordert jemals Ihre Daten per Mail an oder animiert Sie per Mail und Link zum Online Banking Login. Im Zweifelsfall kontaktieren Sie am Besten Ihre Bank.

Was Sie tun können, um Ihr Geld auf dem Girokonto zu schützen:

  • Geben Sie Ihren Code, PIN, TAN und persönliche Daten nicht weiter und notieren Sie diese nicht.
  • Kontrollieren Sie Ihre Buchungen regelmäßig und informieren Sie bei Unregelmäßigkeiten Ihre Bank.
  • Installieren Sie ein ordentliches Virenschutzprogramm und updaten Sie dieses regelmäßig.
  • Versenden Sie Ihre persönlichen Daten wie Ihre Kontonummer niemals per Mail.

Wie kann das Girokonto gesperrt werden?

Wenn Sie Ihre Bankkarte verloren haben oder nicht wissen, wo sie ist, sollten Sie Ihr Girokonto schnell sperren lassen. Das geht telefonisch, persönlich oder per Fax und muss kostenlos von Ihrer Bank veranlasst werden.

Karte sperren – so geht’s:

Rotes Telefon Frontansicht

  1. Rufen Sie die Serviceline Ihrer Bank an.
  2. Falls Sie die Nummer nicht zur Hand haben, können Sie unter 116 116 den deutschen Sperr-Notruf erreichen.
  3. Melden Sie den Verlust Ihrer Bankkarte auch der Polizei, damit diese Ihre Karte zusätzlich für den Handel sperren lässt.
  4. Überprüfen Sie Ihre Abbuchungen regelmäßig und in den Folgetagen verstärkt, um Diebstahl zu bemerken.

 

Rechtliches rund um das Thema Girokonto

Europaweit einheitlicher Zahlungsverkehr durch Umsetzung der EU Zahlungsdiensterichtlinie

Schließt ein Kaufmann ein laufendes Konto bei einem Kreditinstitut ab, so bezeichnet man es gem. § 355 Handelsgesetzbuch (HGB) als Kontokorrentkonto. Ist der Kontoinhaber eine Privatperson, spricht man von einem Girokonto.
Das Girokonto ist als Konto in laufender Rechnung zentraler Bestandteil eines Girovertrages zwischen Kreditinstitut und Kontoinhaber. Im Januar 2002 wurde einen Vorschriften zum Girovertrag erlassen und im Oktober 2009 geändert, da in Umsetzung der EU Zahlungsdiensterichtlinie das Recht des Zahlungsverkehrs europaweit vereinheitlicht wurde. Der Girovertrag sowie die wichtigsten Zahlungsdienste sind nun im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) §§675 und 676 sowie im Zahlungsdiensteaufsichtsgesetz (ZAG) geregelt.
Im neuen Recht sind auch Haftungs- und Beweisfragen geregelt. Bei Abschluss eines Girovertrages werden dem Kunden seither umfangreiche vorvertragliche Informationen ausgehändigt. Änderungen der Konditionen während der Laufzeit des Girovertrages müssen mit einer Widerspruchsfrist von 2 Monaten angeboten werden.
Insbesondere die 24-stellige Internationale Bankkontonummer (IBAN) sowie der 8- oder 11-stellige Business Identifier Code (BIC) identifizieren die am Zahlungsverkehr teilnehmenden Personen seither eindeutig.

Eröffnung eines Girokontos für Volljährige

Girokonten können mit Vollendung des 18. Lebensjahres vom Kontoinhaber online oder persönlich eröffnet werden, da mit diesem Zeitpunkt die volle Geschäftsfähigkeit eintritt. Der Antragssteller muss das Girokonto jedoch für seine eigenen Zwecke eröffnen. Handelt er im Namen eines Dritten, muss dies bei Kontoeröffnung angegeben werden. Manche Banken knüpfen weitere Bedingungen an die Eröffnung eines Girokontos, wie beispielsweise einen zu erreichenden Mindestumsatz. Diese Besonderheiten sollten vor Abschluss eines Kontos beachtet werden.

  1. Die Eröffnung eines Kontos in einer Bankfiliale: Der Kontoinhaber legitimiert sich durch die Vorlage eines Ausweispapieres. Dies kann ein Personalausweis oder ein Reisepass sein.
  2. Die Eröffnung eines Kontos bei einer Direktbank: Hierfür werden digitale Identifikations-Verfahren genutzt.
  3. Post-Ident-Verfahren: Der Antragssteller geht hierbei mit den ausgedruckten Kontoeröffnungsunterlagen zu einer Post-Filiale. Der Mitarbeiter trägt die Nummer des Ausweisdokumentes ein und bestätigt die Richtigkeit der Daten des Antragsstellers auf dem Kontoeröffnungsformular.
  4. Video-Ident-Verfahren: Seit 2014 verwenden einige Banken dieses bequeme Legitimationsverfahren. Neben einer funktionierenden Internetverbindung an Computer, Tablet oder Smartphone benötigt man eine Webcam (oder Handykamera). Das Girokonto wird zunächst online beantragt. Nach dem digitalen Versand der Unterlagen tätigt der Kunde einen Anruf bei der Bank. Nun wird der Kunde aufgefordert, die Vorder- und Rückseite seines gültigen Ausweisdokumentes (Personalausweis oder Reisepass) in die Kamera zu halten. Hierbei ist darauf zu achten, dass die Sicherheitsmerkmale geprüft werden können. Die Ausweisnummer wird erfasst und ein Foto erstellt. Die abschließende Identitätsprüfung erfolgt durch Bestätigung per E-Mail, SMS oder TAN.

Eröffnung eines Kinderkontos

Ab Vollendung des 7. Lebensjahres sind Kinder gemäß BGB eingeschränkt geschäftsfähig und können ein Kinderkonto führen. Natürlich ist für die Eröffnung des Kinderkontos die Zustimmung der Erziehungsberechtigten erforderlich.

  • Kinderkonten werden im Guthabenbereich geführt.
  • Die Einräumung eines Dispositionskredites ist nicht möglich.
  • Die Erziehungsberechtigten müssen eine Vollmacht unterzeichnen, damit der Zugriff auf das Konto über eine Geldkarte erfolgen kann.
  • Der Kontoeröffnungsantrag muss bei gemeinsamem Sorgerecht von beiden Elternteilen unterschrieben werden.
  • Die Legitimation der Erziehungsberechtigten und Kinder erfolgt durch Personalausweis oder Reisepass, eventuell wird nach einer Geburtsurkunde des Kindes gefragt.

Eröffnung eines Minderjährigenkontos/Ausbildungskontos

Spätestens mit Beginn einer Berufsausbildung benötigen Jugendliche zur Abwicklung ihrer Finanztransaktionen ein Girokonto. Jugendliche gelten jedoch bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres als eingeschränkt geschäftsfähig und müssen somit zur Kontoführung durch die Erziehungsberechtigten bevollmächtigt werden.
Bei der Auswahl des Girokontos sollten alle Bedingungen sorgfältig geprüft und verglichen werden. Die Kontoführung sollte komplett gebührenfrei angeboten und das Guthaben angemessen verzinst werden. Jugendliche können für ihr Girokonto neben den Geldkarten auch Kreditkarten erhalten. Diese erlauben jedoch ,im Gegensatz zu den Bankkarten Erwachsener, nur Verfügungen auf Guthabenbasis.

Überführung eines Minderjährigenkontos in ein Erwachsenenkonto

Mit Eintritt der Volljährigkeit wird das Konto meist auf ein Erwachsenenkonto umgestellt, sodass es möglich ist, die Kontonummer zu behalten. Es sollte jedoch bereits bei Eröffnung geprüft werden, ob die Gebührenfreiheit erhalten bleibt bzw. welche Konditionen beim Erwachsenenkonto gelten.
Ab Vollendung des 18. Lebensjahres kann ein Dispositionsrahmen zur Ermöglichung von Überziehungen vereinbart werden. Die Höhe des Dispositionsrahmens hängt von der Bonität des Kontoinhabers und somit von der Einkommens- und Vermögenssituation sowie gegebenenfalls von seiner Gewissenhaftigkeit und Zuverlässigkeit ab.