Ob ETF-Sparplan, aktiver Aktienhandel oder erster Einstieg in die Geldanlage: Mit unserem interaktiven Kostenrechner finden Sie in wenigen Klicks das Depot, das zu Ihrem Nutzungsverhalten passt – und das zu den günstigsten Konditionen.
Das Wichtigste auf einen Blick:
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- Kostenlose Depotführung ist heute der Marktstandard – die meisten Anbieter im Vergleich erheben keine Grundgebühr
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- Ordergebühren variieren stark je nach Anbietertyp – der Unterschied kann bei regelmäßigem Handel hunderte Euro pro Jahr ausmachen
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- ETF-Sparpläne sind bei vielen Brokern bereits ab kleinen Beträgen möglich, einige Anbieter bieten zusätzlich Zinsen auf das Verrechnungskonto
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- Alle verwahrten Wertpapiere sind Sondervermögen – im Insolvenzfall des Brokers geschützt
Inhaltsverzeichnis
- Depot-Kostenrechner (interaktiver Vergleich)
- 5 typische Anwendungsfälle
- Depot-Kosten verstehen
- Welches Depot passt zu mir?
- Depot eröffnen – So geht's in 3 Schritten
- Depot und Girokonto – passt das zusammen?
- Was ist ein Wertpapierdepot?
- Häufige Fragen (FAQ)
Jetzt Depot-Kosten berechnen und vergleichen
Passen Sie die drei Filter an Ihr persönliches Nutzungsverhalten an – die Tabelle sortiert sich automatisch nach den günstigsten Gesamtkosten für Ihr Profil.
So nutzen Sie den Rechner:
| Filter | Was Sie eingeben | ||
|---|---|---|---|
| Nutzungstyp |
Alle Depots / Vieltrader / ETF-Sparpläne – wichtigster Filter, zuerst auswählen |
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| Sparrate & Häufigkeit |
Monatliche Sparrate eingeben, Intervall wählen (monatlich bis jährlich) |
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| Ordervolumen |
Für Trader: jährliches Ordervolumen und Anzahl der Trades eintragen
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Hinweis: Dieser Vergleich bietet keine vollständige Marktübersicht aller verfügbaren Depots. Die Darstellung beschränkt sich auf ausgewählte Anbieter. girokonten.de erhält bei Vertragsabschluss über diesen Vergleich eine Provision. Dies hat keinen Einfluss auf unsere redaktionellen Inhalte.
5 typische Anwendungsfälle für Depots
Das „beste" Depot hängt maßgeblich davon ab, wie Sie investieren möchten. Die folgenden Profile helfen Ihnen bei der Vorauswahl.
ETF-Sparer
Sie investieren regelmäßig per Sparplan in breit gestreute ETFs wie den MSCI World oder einen FTSE All-World.
Darauf müssen Sie achten:
- Sparplangebühren (ideal: 0 €)
- Mindest-Sparrate (manche Anbieter starten ab 1 €, andere erst ab 25 €)
- Auswahl kostenloser ETF-Sparpläne (ausschüttend vs. thesaurierend)
- Verfügbare Ausführungsintervalle (monatlich, quartalsweise etc.)
Geeignet für: Langfristanleger, Vermögensaufbau durch Zinseszinseffekt
Aktive Trader
Sie handeln häufig Aktien, ETFs oder Derivate und legen Wert auf professionelle Ordertypen wie Limit-Order, Stop-Loss oder Trailing-Stop.
Darauf müssen Sie achten:
- Ordergebühren je Trade
– bei hoher Handelsfrequenz ist das der entscheidende Kostenfaktor
- Verfügbare Handelsplätze (Xetra, Gettex, Tradegate, LS Exchange)
- Ordertypen und Handelszeiten - Flatrate-Modelle für Vieltrader
Geeignet für: Erfahrene Anleger mit hoher Handelsfrequenz
Depot für Einsteiger
Sie möchten zum ersten Mal in Wertpapiere investieren und suchen ein intuitives, günstiges Depot ohne Vorkenntnisse.
Darauf müssen Sie achten:
- Einfache App-Bedienung
- Niedrige oder keine Mindest-Sparrate
- Verständliche, nicht überladene Produktauswahl
- Deutschsprachiger Kundensupport
Geeignet für: Alle, die neu mit dem Investieren beginnen
Depot mit Girokonto-Kombination
Sie möchten Girokonto und Depot aus einer Hand, um Geldflüsse zu vereinfachen und die Übersicht zu behalten.
Darauf müssen Sie achten:
- Kombiniertes Konto-/Depot-Angebot beim gleichen Anbieter
- Gemeinsame App oder Online-Banking-Oberfläche
- Konditionen für das Girokonto (Kontoführungsgebühr, Kreditkarte)
- Einfache Überweisungen zwischen Konto und Depot
Geeignet für: Anleger, die Banking und Investieren an einem Ort bündeln möchten
Depot mit Zinsoptimierung auf das Verrechnungskonto
Ihr nicht investiertes Kapital soll ähnlich wie Tagesgeld möglichst gut verzinst werden.
Darauf müssen Sie achten:
- Zinssatz auf das Verrechnungskonto (im Rechner oben direkt vergleichbar)
- Ob der Zins zeitlich befristet oder dauerhaft gilt
- Einlagensicherung des Verrechnungskontos
Geeignet für: Anleger mit regelmäßig hohem Cash-Bestand im Depot
Depot-Kosten verstehen – Was bedeuten die Gebühren?
Beim Depot-Vergleich stoßen Sie auf verschiedene Gebührentypen. Hier erfahren Sie, was diese bedeuten und worauf Sie achten sollten.
Ordergebühren im Vergleich
Die Ordergebühr fällt jedes Mal an, wenn Sie ein Wertpapier kaufen oder verkaufen. Sie setzt sich in der Regel aus einer Grundgebühr plus einem prozentualen Anteil am Ordervolumen zusammen. Je nach Anbietertyp gibt es große Unterschiede: Neobroker arbeiten häufig mit sehr niedrigen Pauschalen, klassische Direktbanken berechnen deutlich höhere Sätze.
Rechenbeispiel: Wer 24 Mal pro Jahr Wertpapiere handelt, zahlt bei einer Ordergebühr von 1,00 € jährlich 24 €. Bei einem Anbieter mit 15,00 € Ordergebühr wären es 360 €. Differenz: 336 € – Geld, das direkt in den Vermögensaufbau fließen könnte.
Depotführungsgebühren – wer nimmt noch Gebühren?
Die Depotführungsgebühr ist die monatliche oder jährliche Grundgebühr für das Verwahren Ihrer Wertpapiere. Kostenlose Depotführung ist heute der Marktstandard – die meisten Anbieter im Vergleich erheben 0,00 €. Einzelne Anbieter, insbesondere Fondsbroker oder klassische Sparkassen-Broker, berechnen noch eine Grundgebühr. Lesen Sie die Konditionen sorgfältig – bei manchen entfällt die Gebühr bei Mindest-Orderaktivität.
ETF-Sparplan-Kosten
Viele Broker bieten kostenlose ETF-Sparpläne an (0,00 € Ausführungsgebühr). Andere berechnen einen Prozentsatz des Sparplanbetrags (typisch: 0,25 % bis 1,5 %). Achten Sie auf:
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- Mindest-Sparrate (ab welchem Betrag ist ein Sparplan möglich?)
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- Ausführungsintervalle: monatlich, zweimonatlich, quartalsweise, halbjährlich, jährlich
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- Anzahl der verfügbaren ETFs im Sparplan-Angebot
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- Unterstützung von ausschüttenden und thesaurierenden ETFs
Zinsen auf das Verrechnungskonto
Das Verrechnungskonto ist das Konto, über das Käufe und Verkäufe abgewickelt werden. Einige Broker verzinsen das dort liegende Guthaben ähnlich wie Tagesgeld – attraktiv für Anleger, die regelmäßig Liquidität vorhalten. Die aktuellen Zinssätze der einzelnen Anbieter sehen Sie direkt im Vergleichsrechner. Das Guthaben ist bis 100.000 € durch die gesetzliche Einlagensicherung abgesichert. Einen Vergleich der besten Zinssätze finden Sie außerdem in unserem Tagesgeld-Vergleich.
Welches Depot passt zu mir?
Ich möchte monatlich per Sparplan in ETFs investieren
Für Sparplan-Anleger steht die Ausführungsgebührim Mittelpunkt. Bei 0 € Sparplankosten und einer Sparrate von 200 € pro Monat sparen Sie gegenüber einem Anbieter mit 1,5 % Gebühr jährlich 36 €. Dieser Betrag klingt gering – über 20 Jahre Ansparzeit summiert er sich durch den Zinseszinseffekt jedoch auf einen spürbaren Unterschied im Endvermögen.
Wählen Sie im Kostenrechner den Filter „ETF-Sparpläne", tragen Sie Ihre monatliche Sparrate ein und vergleichen Sie die Jahreskosten direkt. Für die Diversifikation bieten sich ETFs auf den MSCI Worldoder den FTSE All-World an, die weltweit in hunderte oder tausende Unternehmen investieren. Thesaurierende ETFs reinvestieren Dividenden automatisch – ideal für den langfristigen Vermögensaufbau.
Ich möchte aktiv Aktien handeln
Wer regelmäßig kauft und verkauft, sollte Ordergebühren pro Trade und verfügbare Handelsplätze in den Vordergrund stellen. Handelsplätze wie Xetra, Gettex oder Tradegate bieten unterschiedliche Kurse und Liquidität. Für komplexe Strategien mit Limit-Order, Stop-Loss oder Trailing-Stop eignen sich Broker mit professionellen Handelsplattformen besser als reine App-Broker. Vieltrader sollten außerdem prüfen, ob der Anbieter ein Flatrate-Modell für unbegrenzte Trades zu einem monatlichen Fixpreis anbietet – das lohnt sich ab einer gewissen Handelsfrequenz deutlich.
Ich fange gerade erst an
Als Einsteiger profitieren Sie am meisten von einer übersichtlichen App, niedrigen Einstiegshürden und einem verständlichen Angebot. Wählen Sie im Rechner den Nutzungstyp „Alle Depots" und achten Sie in den Ergebnissen auf Anbieter mit niedrigen Ordergebühren, kostenloser Depotführung und Sparplänen ab kleinen Beträgen. Bei manchen Brokern können Sie zunächst ein Musterdepot (Papierkonto) nutzen, um ohne echtes Geld erste Erfahrungen zu sammeln.
Depot eröffnen – So geht's in 3 Schritten
Die Depot-Eröffnung dauert in der Regel 10–20 Minuten und ist vollständig digital. Halten Sie Personalausweis oder Reisepass sowie Ihre Steuer-Identifikationsnummer bereit.
Schritt 1: Depot im Vergleich auswählen
Nutzen Sie den Kostenrechner oben, um das passende Depot für Ihr Profil zu finden. Berücksichtigen Sie Ihre geplante Sparrate, die Handelsfrequenz und ob Sie ETFs, Aktien oder beides handeln möchten. Klicken Sie anschließend auf den Link zum Anbieter
Schritt 2: Online beantragen & legitimieren (VideoIdent / PostIdent)
Füllen Sie das Online-Formular beim Broker aus: persönliche Daten, Steuer-Identifikationsnummer und Freistellungsauftrag einrichten (bis zu 1.000 € Kapitalerträge pro Jahr steuerfrei). Die Legitimierung erfolgt per VideoIdent (sofort per Smartphone-Kamera) oder PostIdent (in einer Deutschen-Post-Filiale). VideoIdent ist in der Regel bequemer und in wenigen Minuten abgeschlossen.
Schritt 3: Depot aktivieren & erste Order aufgeben
Nach der Freischaltung (meist 1–3 Werktage) überweisen Sie Geld auf Ihr Verrechnungskonto. Suchen Sie dann den gewünschten ETF oder die gewünschte Aktie, legen die Ordermenge fest und bestätigen. Bei Sparplänen richten Sie Betrag und Intervall ein – danach läuft der Sparplan automatisch.
Tipp für Einsteiger: Starten Sie mit einem thesaurierenden ETF auf einen breit gestreuten Index (z. B. MSCI World oder FTSE All-World). Thesaurierende ETFs reinvestieren Dividenden automatisch – ideal für den langfristigen Vermögensaufbau durch den Zinseszinseffekt.
Depot und Girokonto – passt das zusammen?
Grundsätzlich können Sie jedes Depot unabhängig von Ihrem Girokonto eröffnen. Jeder Broker richtet ein eigenes Verrechnungskonto ein, das als Puffer zwischen Ihrem Bankkonto und dem Depot fungiert.
Für maximale Bequemlichkeit bieten einige Anbieter Girokonto und Depot aus einer Hand an – meist Direktbanken, die neben dem Depot auch ein vollwertiges Girokonto führen. Das vereinfacht die Geldflüsse und gibt einen gemeinsamen Überblick über Kontostand und Depot.
Wenn Sie noch auf der Suche nach dem passenden Girokonto sind: Auf girokonten.de vergleichen wir alle relevanten Konten nach Kontoführungsgebühren, Kreditkarte, Dispozinsen und weiteren Kriterien.
Wertpapierdepot-Ratgeber
Ein Wertpapierdepot (kurz: Depot) ist ein Konto, auf dem Wertpapiere wie Aktien, ETFs, Anleihen, Fonds oder Derivate verwahrt werden. Es ist das Gegenstück zum Girokonto: Während das Girokonto Geld enthält, enthält das Depot Wertpapiere.
Depot vs. Girokonto – der Unterschied
Ein Girokonto dient dem täglichen Zahlungsverkehr: Gehaltseingänge, Überweisungen, Lastschriften, Kartenzahlungen. Das Guthaben ist Bargeldäquivalent und in der EU bis 100.000 € durch die gesetzliche Einlagensicherung geschützt.
Ein Wertpapierdepot hingegen verwahrt Wertpapiere, die keinem Bargeldwert entsprechen. Sie kaufen Anteile an Unternehmen (Aktien) oder Indexfonds (ETFs) – deren Wert schwankt täglich. Ein Depot ist keine Alternative zum Girokonto, sondern eine Ergänzung für den mittelfristigen Vermögensaufbau.
Wie sicher ist mein Depot? (Sondervermögen, Einlagensicherung)
Wertpapiere im Depot sind gesetzlich als Sondervermögen klassifiziert (§ 84 WpHG). Das bedeutet: Geht Ihr Broker insolvent, bleiben Ihre Aktien und ETFs Ihr Eigentum – sie werden nicht Teil der Insolvenzmasse. Ein Insolvenzverwalter muss die Wertpapiere an Sie herausgeben.
Das Guthaben auf dem Verrechnungskonto (nicht investiertes Bargeld) ist durch die gesetzliche Einlagensicherung bis zu 100.000 € je Bank abgesichert. Alle in Deutschland zugelassenen Broker unterstehen der Aufsicht der BaFin.
Wichtig: Das Sondervermögen-Prinzip schützt vor Broker-Insolvenz, nicht vor Kursverlusten. Investieren Sie nur Geld, auf das Sie mittelfristig verzichten können, und sorgen Sie für ausreichende Diversifikation.
Welche Steuern fallen beim Depot an?
Auf Kapitalerträge aus dem Depot – Zinsen, Dividenden und Kursgewinne – fällt in Deutschland die Kapitalertragsteuer (KapESt) von 25 % an, zuzüglich Solidaritätszuschlag (5,5 % der KapESt). Kirchensteuerpflichtige zahlen zusätzlich Kirchensteuer.
Ihr persönlicher Sparerpauschbetrag beträgt 1.000 € pro Jahr (2.000 € für gemeinsam veranlagte Ehepaare). Bis zu diesem Betrag bleiben Kapitalerträge steuerfrei. Richten Sie daher bei Ihrem Broker einen Freistellungsauftrag ein – das geht direkt im Online-Banking. Die meisten deutschen Broker führen die KapESt automatisch an das Finanzamt ab (Abgeltungsteuer).
FAQ - Häufig gestellte Fragen zum Tagesgeld
Die Wahl des passenden Depots ist das Fundament für Ihren langfristigen Vermögensaufbau. Da der Markt für Wertpapiere und Broker oft unübersichtlich wirkt, haben wir hier die wichtigsten Antworten rund um Gebührenmodelle, Handelsplätze und den Depotwechsel für Sie zusammengestellt, damit Sie Ihre Investmententscheidungen auf einer fundierten Basis treffen können.
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Welches Depot ist aktuell das günstigste?
Das hängt von Ihrem Nutzungsverhalten ab: Wer selten handelt, profitiert am stärksten von niedrigen Ordergebühren. Wer regelmäßig per Sparplan investiert, sollte die Sparplan-Ausführungsgebühr in den Fokus rücken. Nutzen Sie unseren Kostenrechner, tragen Sie Ihre Parameter ein und vergleichen Sie die individuellen Jahreskosten direkt – so erhalten Sie das für Sie persönlich günstigste Ergebnis.
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Ist die Depotführung wirklich kostenlos?
Ja, kostenlose Depotführung ist heute bei den meisten Anbietern der Standard. Vereinzelt – insbesondere bei Fondsbroker oder Sparkassen-nahen Anbietern – fallen noch Grundgebühren an. Achten Sie in diesen Fällen auf Aktivitätsbedingungen, unter denen die Gebühr entfällt. Im Rechner sind alle anfallenden Depotgebühren bereits in der Jahreskosten-Berechnung enthalten.
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Wie wechsle ich mein Depot?
Ein Depotwechsel ist einfacher als gedacht:
- Neues Depot eröffnen und legitimieren (VideoIdent oder PostIdent).
- Depotübertrag beim neuen Broker beauftragen – dieser koordiniert die Übertragung mit dem Altbroker.
- Wertpapiere werden in der Regel innerhalb von 3–10 Werktagen übertragen. Viele Broker übernehmen die Wechselkosten des Altbrokers. Prüfen Sie im Vorfeld, ob Übertragungsgebühren anfallen.
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Kann ich ein Depot ohne Girokonto eröffnen?
Ja. Jeder Broker richtet automatisch ein Verrechnungskonto ein, über das Käufe und Verkäufe abgewickelt werden. Sie überweisen Geld von Ihrem bestehenden Girokonto auf das Verrechnungskonto – ein zusätzliches Girokonto beim Broker ist nicht zwingend erforderlich. Wer jedoch beides aus einer Hand bevorzugt, findet im Girokonto-Vergleich Anbieter mit Kombiangeboten.
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Welche Steuern fallen beim Depot an?
Auf Kapitalerträge (Zinsen, Dividenden, Kursgewinne) fällt die Kapitalertragsteuer (KapESt) von 25 % plus Solidaritätszuschlag an. Ihr Sparerpauschbetrag beträgt 1.000 € pro Jahr. Richten Sie bei Ihrem Broker einen Freistellungsauftrag ein, damit Gewinne bis zu diesem Betrag steuerfrei bleiben. Die meisten deutschen Broker führen die KapESt automatisch ans Finanzamt ab.
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Was ist der Unterschied zwischen einem Depot und einem Girokonto?
Ein Girokonto ist ein Zahlungskonto für den täglichen Zahlungsverkehr. Ein Wertpapierdepot ist ein Verwahrkonto für Wertpapiere wie Aktien, ETFs, Fonds oder Anleihen. Die dort verwahrten Wertpapiere sind Sondervermögen – sie gehören Ihnen, nicht dem Broker, und sind im Insolvenzfall geschützt.
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Ab welchem Betrag lohnt sich ein ETF-Sparplan?
ETF-Sparpläne lohnen sich schon ab kleinen Beträgen. Je nach Anbieter sind Sparpläne bereits ab 1 € monatlich möglich, bei anderen Brokern liegt die Mindest-Sparrate bei 25 €. Durch den Cost-Averaging-Effekt kaufen Sie bei niedrigen Kursen mehr Anteile und bei hohen Kursen weniger – das glättet das Einstiegsrisiko über die Zeit.
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Wie sicher ist mein Depot?
Wertpapiere im Depot sind als Sondervermögengeschützt: Geht Ihr Broker insolvent, gehören Ihre Aktien und ETFs trotzdem Ihnen. Das Guthaben auf dem Verrechnungskonto ist durch die gesetzliche Einlagensicherung bis 100.000 € je Bank abgesichert. Alle in Deutschland zugelassenen Broker unterstehen der BaFin-Aufsicht.
Über die Redaktion von girokonten.de
Unsere Redaktion analysiert regelmäßig die Konditionen von Online-Brokern und Direktbanken. Alle Angaben beruhen auf öffentlich zugänglichen Anbieter-Informationen und werden regelmäßig aktualisiert.
Methodik: Die Vergleichsdaten stammen aus unserem integrierten Kostenrechner (financequality.net). Die Reihenfolge im Widget wird durch Ordergebühr (aufsteigend), Depotgebühr (aufsteigend) und alphabetisch bestimmt. Es handelt sich um keine vollständige Marktübersicht.
Disclaimer
Hinweis: Dieser Vergleich bietet keine vollständige Marktübersicht aller verfügbaren Depots. Die Darstellung beschränkt sich auf ausgewählte Anbieter. girokonten.de erhält bei Vertragsabschluss über diesen Vergleich eine Provision. Dies hat keinen Einfluss auf unsere redaktionellen Inhalte.
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