Das Wichtigste in Kürze:
-
- Die meisten „kostenlosen" Kreditkarten verstecken ihre Kosten in Fremdwährungsgebühren und Bargeldabhebungsgebühren – nicht in der Jahresgebühr.
-
- Für Reisende gilt: Nur Karten ohne Auslandseinsatzentgelt (0 % Fremdwährungsgebühr) und kostenloser Bargeldabhebung weltweit sind wirklich günstig.
-
- Debitkarten werden bei Mietwagenbuchungen und Hotelreservierungen häufig nicht akzeptiert – für diese Fälle brauchen Sie eine echte Kreditkarte (Charge oder Revolving).
Inhaltsverzeichnis
- Jetzt Kreditkarte vergleichen – Der Rechner
- Die Gebührenfalle – Schluss mit dem Kleingedruckten
- Was ist eine Kreditkarte?
- Kreditkarte, Debitkarte oder Prepaid – was passt zu Ihnen?
- Welche Kreditkarte passt zu mir?
- Visa, Mastercard oder American Express?
- Reise-Vibe – Sicher bezahlen weltweit
- Ethik-Check – Wo landet Ihr Geld?
- In 3 Schritten zur neuen Kreditkarte
- Kreditkarte sperren & Sicherheit
- Häufige Fragen zur Kreditkarte (FAQ)
- Methodik & Redaktionelle Unabhängigkeit
Jetzt Kreditkarte kostenlos vergleichen
Mit unserem Vergleichsrechner filtern Sie gezielt nach dem, was für Sie wirklich wichtig ist – nicht nach dem, was Banken gerne verkaufen würden.
So bedienen Sie den Rechner effektiv:
- - Abrechnungsart (Der wichtigste Filter): Wählen Sie zwischen Debit (direkt vom Konto),
- Charge (monatliche Gesamtabrechnung) oder Revolving (flexible Teilzahlung).
-
- Status & Marke: Filtern Sie nach Klassik-, Gold- oder Platin-Karten sowie nach dem Anbieter
-
(Visa, Mastercard oder American Express). Das ist wichtig, wenn Sie eine bestimmte
-
Akzeptanz oder Versicherungen suchen.
-
- Jahresgebühr: Nutzen Sie den Regler oder den Haken bei „Ohne Jahresgebühr“, um Karten
-
auszusortieren, die Fixkosten verursachen.
-
- Zusatzleistungen (Reise-Features): Setzen Sie Haken bei „Kostenlos Bargeld abheben“
-
oder „Ohne Auslandseinsatzentgelt“. Das sind die entscheidenden Filter für den Urlaub, um
-
Gebühren beim Bezahlen in Fremdwährungen zu vermeiden.
-
- Bezahl-Features: Filtern Sie gezielt nach Apple Pay oder Google Pay, wenn Sie mobil mit
-
dem Smartphone oder der Watch bezahlen möchten.
Setzen Sie jetzt Ihre Filter: Der Rechner zeigt Ihnen live alle passenden Karten, sortiert nach echter Ersparnis und Leistung. Keine versteckten Sortieralgorithmen, nur nackte Zahlen.
Die Konditionen im Rechner werden regelmäßig aktualisiert. Ein Klick auf „Zur Bank" führt Sie direkt zur jeweiligen offiziellen Kartenantragsseite.
Die Gebührenfalle – Schluss mit dem Kleingedruckten
Die ehrliche Antwort: Eine Kreditkarte kostet selten nur das, was auf der Verpackung steht. Wer im Ausland zahlt oder Bargeld abhebt, zahlt oft deutlich mehr – ohne es auf den ersten Blick zu merken.
Banken sind kreativ, wenn es darum geht, Gebühren zu verstecken. Die drei häufigsten Kostentreiber:
Jahresgebühr
Der offensichtlichste Kostenpunkt, aber nicht immer der teuerste. Viele Karten locken mit „0 € im ersten Jahr" und verlangen ab dem zweiten Jahr 40–100 € jährlich. Prüfen Sie immer die Konditionen ab dem zweiten Jahr, bevor Sie eine Karte beantragen.
Fakt: Es gibt über 20 dauerhaft kostenlose Kreditkarten in Deutschland – Karten ohne Jahresgebühr, auch nach dem ersten Jahr. (Quelle: girokonten.de Marktrecherche, April 2026)
Fremdwährungsgebühr (Auslandseinsatzentgelt)
Das ist die Gebühr, die Banken einstreichen, wenn Sie im Ausland mit der Karte zahlen oder Geld abheben. Standard bei Filialbanken: 1,5–2,5 % des Umsatzes.
Rechenbeispiel: Sie bezahlen im Urlaub 1.000 € mit Ihrer Kreditkarte einer Filialbank. Bei 2 % Auslandseinsatzentgelt zahlen Sie 20 € extra – nur dafür, Ihr eigenes Geld auszugeben. Pro Reise summiert sich das schnell auf 50–100 €, die still und leise verschwinden.
Die Alternative: Karten wie die Barclays Visa, die DKB Visa oder die Hanseatic Bank GenialCard berechnen 0 % Fremdwährungsgebühr – dauerhaft, ohne Jahresgebühr. Filialbanken bieten so etwas selten an. Aus naheliegenden Gründen.
Bargeldabhebungsgebühr
Bargeld am Automaten ist bei vielen Kreditkarten teuer: 3–5 % des Betrags, mindestens 5–7 €. Wer im Urlaub zweimal Geld abhebt, zahlt schnell 15–20 € extra.
Empfehlung: Karten mit weltweit kostenloser Bargeldabhebung nutzen – DKB Visa (kostenlos bei aktivem Kundenstatus), Barclays Visa oder Tomorrow. Diese Karten vergessen bewusst, Abhebungsgebühren zu erheben.
Zinsen bei Teilzahlung (Revolving-Karten)
⚠️ Wichtiger Warnhinweis: Revolving-Kreditkarten ermöglichen es, den offenen Saldo nur teilweise zurückzuzahlen – der Restbetrag wird mit Zinsen von oft 18–24 % p.a. weiterfinanziert. Das ist einer der teuersten Kredite, die Sie in Deutschland aufnehmen können. Nutzen Sie diese Funktion nur, wenn Sie sich der Kosten vollständig bewusst sind und haben Sie einen konkreten Rückzahlungsplan.
Gebühren im direkten Vergleich:
| Gebührenart | Filialbank (typisch) | Direktbank / Neobank (typisch) |
|---|---|---|
| Jahresgebühr |
20–100 € |
0 € (dauerhaft) |
| Fremdwährungsgebühr |
1,5–2,5 % |
0 % |
| Bargeldabhebung Inland |
3–4 % (mind. 5 €) |
0 % / günstig |
| Bargeldabhebung Ausland |
3–5 % (mind. 5 €) |
0 % (bei ausgewählten Karten) |
| Zinsen bei Teilzahlung |
15–24 % p.a. |
10–20 % p.a. |
Was ist eine Kreditkarte?
Eine Kreditkarte ist ein Zahlungsmittel, das über ein internationales Netzwerk (Visa, Mastercard, American Express) bei Händlern, Hotels und Online-Shops weltweit eingesetzt werden kann. Anders als eine Girocard (früher: EC-Karte) wird sie nahezu überall akzeptiert – auch dort, wo die EC-Karte scheitert.
Fakt: In Deutschland sind über 35 Millionen Kreditkarten im Umlauf. Rund 52 % aller deutschen Erwachsenen besitzen mindestens eine. (Quelle: Deutsche Bundesbank, 2023)
Der Begriff „Kreditkarte" wird im Alltag für vier verschiedene Kartentypen verwendet:
| Kartentyp | Abrechnung | Kreditrahmen | Typisches Risiko |
|---|---|---|---|
| Charge Card |
Monatlich per Lastschrift |
Ja |
Keins (bei pünktlicher Zahlung) |
| Revolving Card |
Teilzahlung möglich |
Ja |
Hohe Zinsen |
| Debitkarte |
Sofortige Kontoabbuchung |
Nein |
Akzeptanzprobleme |
| Prepaid-Kreditkarte |
Nach Aufladung |
Nein |
Keins |
Kreditkarte, Debitkarte oder Prepaid – was passt zu Ihnen?
Kurz und klar: Für den Alltag reicht eine Debitkarte. Für Mietwagen, Hotelreservierungen und internationale Buchungen brauchen Sie eine echte Kreditkarte.
Echte Kreditkarte (Charge oder Revolving)
Eine echte Kreditkarte bietet einen Kreditrahmen: Sie zahlen, die Bank begleicht – und zieht den Betrag erst am Monatsende per Lastschrift ein. Charge-Karten verlangen die Vollzahlung; Revolving-Karten erlauben Teilzahlungen (teuer – siehe Warnhinweis oben).
Vorteile: - Weltweit akzeptiert, auch bei Mietwagen und Hotels - Sicherheitsdepots möglich (Autovermietungen verlangen das fast immer) - Besserer Käuferschutz bei Streitigkeiten
Für wen: Vielreisende, alle, die gelegentlich Mietwagen buchen, wer eine verlässliche Karte für Notfälle möchte.
Debitkarte
Debitkarten (z.B. Visa Debit von N26, Revolut oder Vivid) buchen sofort vom Girokonto. Kein Kreditrahmen, keine Schulden – aber auch kein Spielraum.
Das Problem: - Bei vielen Autovermietungen nicht akzeptiert oder nur mit hohem Sicherheitsdepot - Nicht überall international als vollwertiges Zahlungsmittel anerkannt
Für wen: Budgetbewusste Nutzer ohne häufigen Reisebedarf.
Praxistipp: Planen Sie eine Mietwagenreise? Buchen Sie mit einer echten Charge-Karte – nicht mit der Debit-Karte Ihrer Neobank. Sonst stehen Sie am Schalter vor einem teuren Problem, das sich vor Ort nicht lösen lässt.
Prepaid-Kreditkarte
Prepaid-Karten müssen vorab aufgeladen werden. Kein Kreditrahmen, kein Schuldenproblem – aber auch keine Akzeptanz überall.
Für wen: Jugendliche, Studenten, Personen mit negativer Schufa, alle die ein festes Budget einhalten möchten.
Übersicht: Welche Karte für welche Situation?
| Kartentyp | Kreditrahmen / Schufa nötig | Mietwagen | Jahresgebühr (typisch) |
|---|---|---|---|
| Charge Card |
Ja / Ja |
Ja |
0–100 € |
| Revolving Card |
Ja / Ja |
Ja |
0–100 € |
| Debitkarte |
Nein / Meist Ja |
⚠️ Eingeschränkt |
0–10 € |
| Prepaid |
Nein / Nein |
⚠️ Nein |
0–30 € |
Welche Kreditkarte passt zu mir?
Für Reisende: Die Reisekreditkarte
-
Die beste Reisekreditkarte berechnet 0 % Fremdwährungsgebühr und ermöglicht weltweit kostenlose Bargeldabhebungen. Reiseversicherungen sind ein nettes Extra – aber lesen Sie das Kleingedruckte. Viele Leistungen greifen nur, wenn Sie den Flug oder die Reise zu mindestens 50 % mit eben dieser Karte gebucht haben. Wer mit Meilen bucht oder einen anderen Anbieter nutzt, ist unversichert – und weiß es oft nicht.
-
Mehr dazu: Reisekreditkarte Vergleich
Für Cashback-Fans
Cashback-Kreditkarten geben einen Prozentsatz Ihrer Ausgaben zurück – typischerweise 0,5–3 %. Achten Sie auf: maximale Cashback-Beträge pro Quartal, ausgeschlossene Kategorien und ob der Cashback die Jahresgebühr ausgleicht. Karten mit hoher Jahresgebühr und mittelmäßigem Cashback rechnen sich oft nicht.
Für Studenten
Studenten erhalten klassische Kreditkarten oft nicht, weil kein geregeltes Einkommen nachgewiesen werden kann. Alternativen:
- - Debitkarten von Neobanken (N26, Revolut, Vivid) – einfach beantragbar
- - Prepaid-Kreditkarten ohne Schufa-Prüfung
- - Manche Direktbanken bieten Studentenkonten mit echter Kreditkarte an
Für Personen mit schlechter Bonität
Eine Kreditkarte ohne Schufa ist möglich – als Prepaid-Variante ohne Kreditrahmen oder über Anbieter mit weichen Vergabekriterien. Achtung: Manche Anbieter nutzen das Versprechen „ohne Schufa" als Marketinghebel und verlangen dafür überhöhte Jahresgebühren. Prüfen Sie immer die Gesamtkosten.
Visa, Mastercard oder American Express?
Kurze Antwort: Für die meisten Nutzer spielt die Wahl zwischen Visa und Mastercard kaum eine Rolle – beide sind weltweit nahezu überall akzeptiert. American Express hat eine kleinere Akzeptanz in Deutschland, bietet aber oft bessere Rewards-Programme.
| Anbieter | Globale Akzeptanz | Stärke | Schwäche |
|---|---|---|---|
| Visa |
200+ Länder |
Größtes Netzwerk weltweit |
– |
| Mastercard |
200+ Länder |
Stark in Asien & Osteuropa |
– |
| American Express |
200+ Länder |
Beste Rewards, Premium-Service |
Nicht bei allen dt. Händlern |
Empfehlung: Visa oder Mastercard als Hauptkarte – beide funktionieren überall. Optional: Amex als Zweitkarte für Rewards, Meilen oder Lounge-Zugang. Wenn Sie nur eine Karte besitzen möchten: Visa oder Mastercard.
Reise-Vibe – Sicher bezahlen weltweit
Das Wichtigste: Die beste Reisekreditkarte kostet nichts für das Bezahlen im Ausland – weder beim Einkaufen noch beim Geldabheben. Alles andere ist eine Gebühr, die Sie nicht zahlen müssen.
Reiseversicherungen – nett, aber Vorsicht beim Kleingedruckten
Viele Premium-Kreditkarten bündeln Reiseversicherungen:
- - Auslandskrankenversicherung
- - Reiserücktrittsversicherung
- - Gepäckversicherung
- - Reisehaftpflicht / Mietwagenschutz
Das Kleingedruckte: Oft gilt die Versicherung nur, wenn Sie den Flug oder die Reise zu mindestens 50 % mit dieser Kartebezahlt haben. Wer Punkte einlöst, mit einer anderen Karte bucht oder über einen Reiseveranstalter zahlt, ist häufig unversichert – und merkt es erst, wenn es zu spät ist.
Praxistipp: Eine separate Reiseversicherung für 30–50 € pro Jahr bietet oft besseren und klareren Schutz als der Kreditkarten-Beileger. Vergleichen Sie konkret, bevor Sie auf die Kreditkarten-Versicherung vertrauen.
Der Wechselkurs-Trick am Geldautomaten
Am Geldautomaten im Ausland werden Sie oft gefragt, ob Sie in der Landeswährung oder in Euro zahlen möchten. Das nennt sich Dynamic Currency Conversion (DCC) – und ist fast immer ein schlechtes Angebot. Der Automaten-Betreiber bestimmt dann den Kurs, der fast immer schlechter ist als der Visa/Mastercard-Interbanken-Kurs.
Regel: Wählen Sie immer „In Landeswährung zahlen" – nie „In Euro umrechnen lassen".
Sicherheit unterwegs
Aktivieren Sie Reisemeldungen in der Bank-App
- Setzen Sie ein tägliches Abhebe-Limit
- Speichern Sie die Sperrnummer 116 116 in Ihrem Handy (auch aus dem Ausland: +49 116 116)
- Nutzen Sie NFC-Zahlung statt physischem Durchziehen – kein Skimming-Risiko
Ethik-Check – Wo landet Ihr Geld?
Die ehrliche Wahrheit: Hinter jeder Kreditkarte steht eine Bank – und Banken investieren Ihre Einlagen. Einige Geldhäuser finanzieren damit fossile Brennstoffe oder Rüstungsgeschäfte. Das ist legal. Transparent ist es selten.
Konventionelle Banken
Großbanken wie Deutsche Bank, Commerzbank oder die Sparkassen-Gruppe haben breite Investitionsportfolios – inklusive Kohle, Öl, Gas und in einzelnen Fällen Rüstungskonzerne. Die genaue Aufschlüsselung finden Sie selten in der Produktbroschüre.
Neobanken
N26, Revolut oder Vivid Money sind primär Technologieunternehmen mit Banklizenz. Ihre Investitionspolitik ist oft weniger klar kommuniziert als bei Ökobanken – aber sie betreiben auch deutlich weniger klassisches Kreditgeschäft.
Nachhaltigere Alternativen
- - Tomorrow (Mastercard Debit): Explizit als klimapositive Karte positioniert. Tomorrow legt den CO₂-Fußabdruck jeder Transaktion offen und investiert in Klimaschutzprojekte.
- - GLS Bank: Finanziert ausschließlich soziale, ökologische und kulturelle Projekte – und veröffentlicht jeden Kreditnehmer.
- - Triodos Bank: Ebenfalls ethisch ausgerichtet, vollständige Transparenz über Kreditvergabe.
Hinweis: Wir bewerten Kreditkarten primär nach Konditionen – Jahresgebühr, Fremdwährungsgebühr, Zinsen. Wenn Ihnen die ethische Ausrichtung Ihrer Bank wichtig ist, empfehlen wir, die Investitionsrichtlinien direkt beim jeweiligen Anbieter anzufragen oder unabhängige Quellen wie Facing Finance oder urgewald zu nutzen.
In 3 Schritten zur neuen Kreditkarte
Schritt 1: Karte auswählen und beantragen
Nutzen Sie unseren Vergleichsrechner oben, um die passende Karte zu finden. Klicken Sie auf „Zum Antrag" – Sie werden auf die Seite der jeweiligen Bank weitergeleitet. Das Online-Formular fragt Name, Adresse, Einkommen und Ihre Bankverbindung (für die Lastschrift-Einzugsermächtigung). Dauer: ca. 10–15 Minuten.
Standard-Voraussetzungen: - Wohnsitz in Deutschland - Vollendetes 18. Lebensjahr - Positive Schufa-Auskunft (Ausnahmen bei Prepaid-Karten) - Geregeltes Einkommen (Anforderungen je nach Bank unterschiedlich streng)
Schritt 2: Identifikation (Ident)
Nach dem Antrag müssen Sie Ihre Identität bestätigen. In Deutschland gibt es drei Wege:
- - VideoIdent: Schnellster Weg. Video-Call über die Bank-App, dauert 5–10 Minuten. Personalausweis oder Reisepass bereitlegen.
- - PostIdent: Mit dem Formular (per Post zugeschickt oder zum Download) zur nächsten Postfiliale. Personalausweis mitbringen.
- - eID (Online-Ausweisfunktion): Falls Ihr Personalausweis eine aktive eID hat und Sie ein NFC-fähiges Smartphone besitzen – der komfortabelste Weg.
Schritt 3: Karte aktivieren und einrichten
Nach der Zusage erhalten Sie:
- Die Kreditkarte per Post (typisch: 3–7 Werktage)
- Die PIN – entweder separat per Post oder direkt in der App
Aktivieren Sie die Karte über die App oder die Hotline des Anbieters. Tipp: Richten Sie sofort Push-Benachrichtigungen für jede Transaktion ein – das schützt vor unautorisierten Abbuchungen und Sie bemerken Missbräuche sofort.
Kreditkarte sperren & Sicherheit
Kreditkarte verloren oder gestohlen? Sofort sperren:
Zentrale Sperrnummer: 116 116 – kostenlos, 24 Stunden täglich, 7 Tage die Woche. Auch aus dem Ausland erreichbar: +49 116 116.
Alternativ: Direkt in der App des Anbieters sperren – das geht oft schneller als der Anruf.
Sicherheitsfunktionen moderner Kreditkarten
- - 3D Secure (Visa Secure / Mastercard Identity Check): Zusätzliche Authentifizierung bei Online-Zahlungen – per TAN in der App oder per SMS. Schützt vor Kartenmissbrauch im Internet.
- - NFC / kontaktloses Bezahlen: Sicher und praktisch. Bis 50 € ohne PIN, darüber PIN-Pflicht. Kein Skimming-Risiko, weil keine Magnetstreifen-Daten ausgelesen werden.
- - Virtuelle Einmalkarten: Anbieter wie Revolut oder N26 bieten virtuelle Karten für Online-Shopping an – einmalig gültig, kein Datenmissbrauch möglich.
- - Sofort-Sperrung via App: Karte verlegt? Sperren in Sekunden – und entsperren, wenn Sie sie finden. Keine Wartezeit, kein Anruf nötig.
Haftung bei Missbrauch: Wenn Sie unverzüglich reagieren und keine grobe Fahrlässigkeit vorliegt, haften Sie bei unautorisierter Nutzung Ihrer Kreditkarte in der Regel nur bis zu 50 €. Melden Sie Missbräuche immer sofort der Bank.
Mehr dazu: Kreditkarte sperren - So geht's
FAQ - Häufig gestellte Fragen zur Kreditkarte
-
Was kostet eine Kreditkarte?
Eine Kreditkarte kann dauerhaft 0 € Jahresgebühr kosten – nicht nur im ersten Jahr. Daneben fallen je nach Nutzung Fremdwährungsgebühren (0–2,5 %), Bargeldabhebungsgebühren (0–5 %) und bei Revolving-Karten Zinsen (10–24 % p.a.) an. Die günstigsten Karten kommen von Direktbanken wie Barclays, DKB oder Hanseatic Bank und berechnen im besten Fall 0 € für alles.
-
Welche Kreditkarte ist die beste für mich?
Die beste Kreditkarte hängt von Ihrem Nutzungsverhalten ab. Für Reisende: eine Karte ohne Fremdwährungsgebühr und mit kostenloser Bargeldabhebung weltweit. Für Cashback-Fans: eine Karte mit hohem Rückgabesatz ohne enge Deckelung. Für alle anderen: eine dauerhaft kostenlose Charge-Kreditkarte einer Direktbank. Nutzen Sie unseren Vergleichsrechner oben für eine personalisierte Empfehlung.
-
Was ist der Unterschied zwischen Kreditkarte, Debitkarte und Prepaid-Karte?
Eine echte Kreditkarte (Charge oder Revolving) gewährt Ihnen einen Kreditrahmen – Sie zahlen monatlich per Lastschrift. Eine Debitkarte bucht sofort vom Konto ab, ohne Kreditrahmen. Eine Prepaid-Karte muss vorab aufgeladen werden. Für Mietwagen und Hotelreservierungen wird fast immer eine echte Kreditkarte verlangt – Debit- und Prepaid-Karten werden häufig abgelehnt.
-
Wie wird eine Kreditkarte abgerechnet?
Bei Charge-Kreditkarten werden alle Monatsumsätze gesammelt und per Lastschrift von Ihrem Girokonto eingezogen – in der Regel zum Monatsende oder Mitte des Folgemonats. Bei Revolving-Karten zahlen Sie monatlich nur einen Mindestbetrag; der Restbetrag wird mit hohen Zinsen weitergeführt. Bei Debitkarten erfolgt die Buchung sofort nach jeder Transaktion.
-
F: Was ist der Unterschied zwischen einer Debitkarte und einer Kreditkarte auf Reisen?
Eine Kreditkarte hat einen Kreditrahmen und bucht am Monatsende ab. Sie wird weltweit als Sicherheitsleistung bei Hotels und Mietwagen akzeptiert. Eine Debitkarte bucht sofort vom Konto ab und wird nicht überall als Sicherheitsleistung anerkannt. Die DKB Visa ist z. B. eine Debitkarte – hervorragend für Zahlungen, aber für Mietwagen-Sicherheitsleistungen manchmal problematisch.
-
Was tun, wenn meine Kreditkarte verloren oder gestohlen wurde?
Rufen Sie sofort die 116 116 an (kostenfrei, 24/7, auch aus dem Ausland: +49 116 116) oder sperren Sie die Karte in der App Ihres Anbieters. Bei Diebstahl: Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei. Melden Sie unautorisierte Abbuchungen umgehend der Bank. Bei schnellem Handeln und ohne grobe Fahrlässigkeit haften Sie in der Regel nur bis zu 50 €.
-
Welche Kreditkartentypen gibt es?
Es gibt vier Haupttypen: Charge Card (monatliche Vollabrechnung, kein Zinsrisiko), Revolving Card (Teilzahlung möglich, hohe Zinsen), Debitkarte (Sofortabbuchung, kein Kreditrahmen) und Prepaid-Kreditkarte (Aufladeprinzip, kein Schufa-Bedarf). Für Reisende und Mietwagenbuchungen empfehlen sich Charge- oder Revolving-Karten.
-
Muss ich ein Girokonto bei derselben Bank führen?
Nein. Viele Kreditkarten – etwa Barclays Visa, Hanseatic Bank GenialCard oder American Express Karten – sind ohne Girokonto bei derselben Bank beantragbar. Sie benötigen lediglich ein beliebiges deutsches Girokonto als Referenzkonto für die Lastschrift.
-
Wie hoch ist mein Kreditkartenlimit?
Das Limit wird individuell von der Bank festgelegt – abhängig von Einkommen, Bonität und Schufa-Auskunft. Übliche Startlimits bei Direktbanken liegen zwischen 500 € und 2.500 €. Nach mehreren Monaten positiver Nutzungshistorie können Sie bei den meisten Banken eine Erhöhung beantragen.
-
Visa oder Mastercard – welche ist besser?
In der Praxis gibt es kaum einen Unterschied. Beide Netzwerke sind in über 200 Ländern akzeptiert. Entscheidend sind die Konditionen der ausgebenden Bank – nicht das Netzwerk. American Express ist weltweit verfügbar, in Deutschland aber bei weniger Händlern akzeptiert als Visa oder Mastercard.
-
Kann ich eine Kreditkarte ohne Schufa beantragen?
Ja – als Prepaid-Kreditkarte fast immer, als echte Kreditkarte bei einzelnen Anbietern mit weichen Vergabekriterien. Achtung: Manche Anbieter, die mit „keine Schufa" werben, verlangen überhöhte Jahresgebühren als Ausgleich. Prüfen Sie die Gesamtkosten vor dem Antrag.
Weiterführende Vergleiche und Ratgeber auf girokonten.de:
Über die Redaktion von girokonten.de
Unsere Redaktion analysiert regelmäßig die Konditionen von Reisekreditkarten und Auslandskonten. Alle Angaben beruhen auf öffentlich zugänglichen Anbieter-Informationen sowie unseren eigenen Recherchen und werden regelmäßig aktualisiert. Unser Ziel ist es, Licht in das Dickicht aus Fremdwährungsgebühren und Bargeld-Entgelten zu bringen.
Methodik & Widget-Reihenfolge: Die Vergleichsdaten stammen von FinanceQuality. Die Reihenfolge der Anbieter im Vergleichs-Widget wird primär durch die Jahresgebühr (aufsteigend), die Fremdwährungsgebühr (aufsteigend) sowie die Bargeldabhebegebühr bestimmt. Bei identischen Konditionen erfolgt die Sortierung alphabetisch.
Disclaimer
Hinweis: Dieser Vergleich bietet keine vollständige Marktübersicht aller verfügbaren Kreditkarten weltweit. Die Darstellung beschränkt sich auf eine von unserer Redaktion getroffene Auswahl attraktiver Anbieter. girokonten.de erhält bei einem erfolgreichen Vertragsabschluss (z. B. Beantragung einer Karte) über diesen Vergleich eine Provision vom Anbieter. Für Sie als Nutzer entstehen dadurch keine Mehrkosten. Diese Vergütung hat keinen Einfluss auf unsere redaktionellen Kriterien oder die Bewertung der Produkte. Karten, die wir für intransparent oder überteuert halten, werden nicht empfohlen – unabhängig von der Provisionshöhe.
Rechtlicher Hinweis: Die Inhalte dieser Seite dienen ausschließlich der Information und stellen keine individuelle Finanz-, Rechts- oder Kreditberatung dar. Ein Kreditkartenvertrag ist ein Finanzprodukt, das eine entsprechende Bonität voraussetzt und vertragliche Verpflichtungen nach sich zieht. Wir bemühen uns um höchste Genauigkeit, bitten jedoch darum, die finalen Konditionen vor Abschluss direkt auf der Seite des jeweiligen Anbieters zu prüfen, da sich Gebühren kurzfristig ändern können.